Erweiterung des allgemeinen und bisherigen Weltbildes/ Weltgeschehens – eine philosophische Betrachtung und Frage: Wo geht es hin – konstruktiv? 

Unser allgemeines und bisheriges Weltbild erweitert sich ständig. Es verändert sich in den Facetten zugrunde liegender Annahmen, ebenso das Weltgeschehen als Spektrum beobachtbaren Handelns der Menschen lokal vor Ort als auch globaler Akteure weltweit.

Erweiterung bzw. Veränderungen nehme ich gerne sehr bewusst wahr, das heißt „Weltgeschehen“  verfolge ich sehr interessiert, schaue hin und erkenne an, differenziert. Oftmals reflektiere ich diese sehr bewusst mit Hilfe von dafür geeigneten, nützlichen Prozessen, um u.a. mit dem klar zu kommen, was sie zum Teil in mir ganz persönlich an Empfindungen und Emotionen auslösen, und um ggfls. mehr Abstand und einen noch besseren Überblick zu gewinnen – bedarfsweise. Differenzierung halte ich für wichtig – je nach Re(li)gion und den jeweiligen normativen gesellschaftlichen Standards.

Von der Grundannahme gehe ich dabei aus, dass sich gerade Erweiterung, Bewusstseinswandel bzw. Veränderung „nicht“ verhindern lassen. Wir können machen, denken, sagen, tun, ja unterlassen, was wir wollen, der Wandel per se / die Veränderung, die Erweiterung lassen und werden sich niemals verhindern lassen. Leben ist Wachstum also Erweiterung und „Veränderung“. Die uns umgebende Natur lebt es uns beständig vor und wir als Menschen sind Teil der Natur. Wie gehören dazu. Diese Grundannahme, dass sich Veränderung nicht verhindern lässt, begründet zugleich „zentral“ einen Paradigmenwechsel, nicht nur im Coaching Bereich.[1]

Viele Arten von Paradigmenwechsel interessieren und faszinieren mich über Jahre seit jeher. Bekanntestes Beispiel „Erde Scheibe/ Erde rund“, aber auch in vielen anderen Fällen gab und gibt es immer wieder zahlreiche Paradigmenwechsel. Neuen Erkenntnissen folgen erweiterte Grundannahmen, die die Welt und das Handeln komplett verändern. So werden Verhaltensweisen, die vor Jahren noch unvorstellbar waren, heute mit Selbstverständlichkeit an den Tag gelegt. Die Geschwindigkeit der Wechsel scheint in manchen Bereichen enorm zuzunehmen. Jedes beobachtbare konstruktive Verhalten aufgrund veränderter oder erweiterter Grundannahmen begeistert mich und lässt mich zugleich hoffen.

Meine beste Hoffnung in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen weltweit ist, es geht dennoch hin in Richtung einer Welt erhaltenden, friedvollen, nachhaltigen, mit der Natur kooperativen und zugleich ganzheitlichen Orientierung – diese an den Tatsachen ausgerichtet, die der Wirklichkeit entsprechen. These: Unser Problem ist dabei zumeist nicht „zu viel“ an Wissen, sondern Wissen, das nicht den Tatsachen entspricht – Stichwort „Wissenschaft als letzter Stand des Irrtums.“ Das kostet uns, neben einer Mentalität des Nicht-Wahrhaben-Wollens, Zeit, die wir scheinbar nicht haben. Wir dürfen daher den Tatsachen ins Auge schauen und von tatsächlichen Realitäten ausgehen. Es gilt das Tatsächliche anzuschauen, anzuerkennen, dann den notwendigen Abstand zu finden und wirklich passgenaue neue nachhaltige Lösungen zu (er)finden – dann diese Wege idealerweise mit Mut und Enthusiasmus zu gehen und aktiv handelnd umzusetzen.

Die Volkswissenschaften sprechen seit jeher von klein „t“ (= technischer Fortschritt) als Schlüssel dafür, dass die Lichter bisher doch immer wieder nicht, wie vom Club of Rome prophezeit ausgegangen sind. Ob uns „t“ wieder und wieder retten wird, bleibt abzuwarten und zu hoffen. Was wir in jedem Fall aus führungstechnischer Sicht tun können, ist, ein Umfeld zu schaffen, das „t“ begünstigt und Erfindergeister anzieht und weckt, ermutigt und „enabled“. Wir dürfen hoffen, ich glaube persönlich daran und habe den Traum, dass es gelingt. Hoffnung sei dabei nicht die Überzeugung, dass es gut herauskommen wird, sondern die Gewissheit, dass es sich lohnt, etwas zu tun, egal wie es herauskommt.[2] So wirke ich immer wieder gerne persönlich daran mit, wenn sich Möglichkeiten bieten, lösungsorientiert in Zukunftsprojekten zu arbeiten, wo hilfreich, nützlich und sinnvoll mit anderen förderlich interagierend, für eine nachhaltige saubere friedvolle Welt in der es auch noch für unsere Kinder zu leben lohnt.

Dabei sind „Ziele“ stets Eckpfeiler emotionaler Intelligenz (EI). Und es geht bei der Zielerreichung und im Umgang mit anderen, auch mit der (Um)Welt um das WIE. Emotional intelligent bis brillant gehen wir immer dann vor, wenn es uns (als Mensch/heit) gelingt, unsere Ziele gerade nicht mit dem Kopf durch die Wand, was jede/r leicht tun kann, sondern in Kooperation mit dem bestehenden Umfeld zu erreichen – im Rückspiegel echte Gesundheit, gelingende Beziehungen, saubere Meere, intakte Natur, das Gleichgewicht von Klimaverhältnissen uvm. – vor allem Friedvolles, Diplomatisches, Lebensbejahendes …

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Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
Peter Mertingk in D-64546 Mörfelden-Walldorf (Flughafen Frankfurt 10 km)
Telefon: +49 (0)6105 999677
eMail: dialog(at)petermertingk.de

Quellenangabe:

[1] Steve des Shazer, Lösungsorientiertes Kurzzeit-Coaching

[2] Frei nach Vaclav Havel in: Disturbing the Peace

 


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