Unter Bedürfnis verstehen wir in der Alltagssprache Verlangen, Wunsch, Ansprüche, auch „wachsende Bedürfnisse“ oder etwas meist Materielles zum Leben Notwendiges.[1][2] Hier kommt eines der wichtigsten Aspekte der emotionalen Intelligenz[3] ins Spiel, nämlich die Selbstwahrnehmung.

einzigartigkeit-beduerfnisse-werte-coachingEmotional intelligente Menschen können nicht nur sehr gut und differenziert wahrnehmen, wie sie sich selbst im Moment fühlen und dies benennen, sondern auch verstehen, welche Herzenswünsche und Grundbedürfnisse, ja Werte (=das, was uns wichtig ist) Sie haben; zudem können sie gut an sich selbst wahrnehmen, was sie motiviert, also „hin zu“ etwas treibt (Freude, Zuneigung) oder „weg von“ etwas treibt (Ärger, Angst) oder ggfls. „innehalten“ lässt (Trauer).

In der Psychologie wird Bedürfnis oft definiert als „Zustand oder Erleben eines Mangels, verbunden mit dem Wunsch ihn zu beheben“[4] oder als das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen.[5][6] Dieser allgemeine psychologische Begriff, dem die Termini Motiv und Motivation sinnverwandt sind, ist Bezugspunkt der Darstellung und ist den wirtschaftswissenschaftlichen, philosophischen oder anderen Verwendungen des Begriffs verwandt.

Anregung: Achten Sie im Moment der folgenden Fragen bei der Lektüre auf Ihre ersten Impulse! Idealerweise notieren Sie sich Ihre Antworten direkt im Moment des Lesens der jeweiligen Frage (Stift bereit?):

Hilfe zur Differenzierung im Kontext „x/y/z“ (<– Bitte ein ganz konkretes Beispiel nehmen):

Was verlange ich?
Was ist mein Wunsch?
Welche Ansprüche habe ich, welche wachsenden Bedürfnisse?
Welchen Zustand oder ggfls. welchen Mangel erlebe ich? Inwiefern möchte ich Abhilfe schaffen?
Welches Motiv habe ich? Was bewegt mich „hinzu“?
Was treibt mich „weg von“?
Gibt es etwas, dass mich „innehalten“ lässt?
Welche Motivation (=Beweggrund) treibt mich an?

Das Bewusstsein über diese Fragen schafft Licht und Aufmerksamkeit an neuralgische Punkte. Wer seine Bedürfnisse, seine echten Herzenswünsche, seine Werte (= das, was uns wichtig ist) sehr genau kennt, ist im absoluten Vorteil. Schreiben und bewahren Sie Ihre Antworten daher gut auf und seien Sie sich Ihrer persönlichen Werte gut bewusst.

Es gibt zudem umfangreiche Wertelisten, die ich auf Anfrage gerne zur Verfügung stelle. Diese eignen sich wunderbar, um die aktuell für Sie zehn wichtigsten Werte herauszuarbeiten. Es gibt Methoden, zum Beispiel die „CIA Methode“, die ich Ihnen gerne vermittle, damit Sie sich in Eigenregie selbst geführt darüber bewusst werden, was wirklich für Sie wirklich, wirklich wichtig ist. Idealerweise erstellen Sie sich finalisierend eine Rangliste Ihre Werte.

Wenn unsere geschäftlichen Partner oder unsere Lebensgefährtin im privaten Bereich diese „Top Ten“ ihrer eigenen Werte ebenfalls kennen und diese bewusst an Sie kommunizieren können, dann wird es möglich über die wichtigsten Werte miteinander zu sprechen, die einerseits übereinstimmen können – Empfindung der Zuneigung entsteht – oder aber auch Wertekonflikte zu beleuchten und lösungsorientiert zu besprechen ggfls. Erwartungshaltungen auszuformulieren.

Ein gewisses Gefühl der Leere im Leben können Menschen empfinden, die sich ihrer Werte überhaupt nicht bewusst sind bzw. noch nie bewusst waren. Hier hilft die Bewusstsein schaffende Wertearbeit. Sie vermag dann sogar wesentlicher Schlüssel zu sein für ein erfülltes, gesundes und glückliches Leben zugleich.

Beachten Sie zudem: Werte können sich wandeln, entwickeln über die Zeit. Bedürfnisse/ Ziele können erfüllt werden, und in die Dimension dessen übergehen , worauf wir stolz sind im Leben verwirklicht zu haben. Dann gilt es neue Werte, Bedürfnisse, Wünsche zu kristallisieren. Das hält jung. 😉 Und erinnern Sie sich, da wunderschön: „Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden … “ [7]

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Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
Peter Mertingk in D-64546 Mörfelden-Walldorf (Flughafen Frankfurt 10 km)
Telefon: +49 (0)6105 999677
eMail: dialog(at)petermertingk.de

 

Quellenangaben:

[1] Wikipedia zu Bedürfnis https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis
[2] http://www.dwds.de/?view=1&qu=Bedürfnis
[3] Die Fünf Teilkonstrukte emotionaler Intelligenz https://petermertingk.de/emotionale-intelligenz/
[4] http://www.duden.de/rechtschreibung/Beduerfnis
[5] https://portal.hogrefe.com/dorsch/beduerfnis/
[6] http://www.enzyklo.de/Begriff/Bedürfnis
[7] Johann Wolfgang von Goethe

 


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Ist es wichtig für uns, stimmig zu unseren Überzeugungen, zu unseren „besten, kühnsten, Hoffnungen“ handeln zu können, im Folgenden gerne geteilt:

stimmig-handeln-perspektive

Ein kreativer Gedankenfluss –

„Wenn ich weiß, was meine Überzeugung ist, was meine besten Perspektiven sind, dann kann ich mich bewusst stimmig nach ihnen ausrichten und ins Handeln kommen.

Idealerweise achte ich mich, wertschätze ich mich, liebe ich mich selbst dabei. Und ich spüre, fühle und weiß, es bringt mich selbst und auch andere massiv voran, wenn ich es schaffe und zukünftig „nur“ noch in Übereinstimmung mit mir selbst handele – mutig aktiv, tatkräftig.

Dann gehe ich gekonnt MEINEN Weg und überrasche andere, auch mich selbst mit überragenden Erfolgen.

Ich setze Maßstäbe, gebe vor, kreiere Trends und gestalte Zukunft förderlich, nach eigenen Vorstellungen – so zum Beispiel „grün“ und nachhaltig, lebenswert, achtsam/ „mindful“ = voll des Geistes, also bewusst.

Und ich lebe nach diesen mir sinnvoll erscheinenden Prinzipien/ Perspektiven.

Ich gehe MEINEN Weg gekonnt, kunstvoll und so kreativ, dass ich gar auffalle, strahle, einem Leuchtturm gleich hervorleuchte und andere mir folgen mögen. Und es mir gleich tun (wollen). Diesen, die wollen, verhelfe ich gerne dazu, wenn sie das gerne möchten, ganz ähnlich und zugleich Ihren Weg gehen zu können,  …

stimmig-handelnDas Faszinierendste ist, dass ich dabei auf mich selbst auf meinen inneren Kompass höre, ihn sehr gut wahrnehmen kann, als innere Ausrichtung mitteile und mache, wie mir geheißen aus meinem Inneren heraus – stimmig dazu komme ich immer wieder erfolgreichst ins Handeln. Wobei Ergebnisse in ihrer starken Resonanz bestätigen, auf dem richtigen Weg zu sein … …

Andere mir wichtige Menschen merken, dass sie sich wohl fühlen, wenn sie bei mir sind oder inspiriert ihrem Ruf folgen und es ähnlich oder gar genauso, zugleich ganz für sich, machen, wie ich … authentisch, echt, ehrlich…

Andere merken zudem, dass sie ganz und gar in sich gehen müssen, und besser: dürfen und können. Genau das lernen sie von mir, um wiederum ihrem eigenen Weg so gut gehen und folgen zu können, wie ich es tue, meinem inneren Ruf folgend …

Dabei liebe, achte, wertschätze ich mich selbst, dafür, dass ich mir dessen bewusst bin, dass es wichtig ist den eigenen inneren Ruf wahrnehmen zu können und ihm mutig entschlossen kraftvoll handelnd zu folgen.

Ich habe schon oft in meinem Leben meinen inneren Ruf gehört, ihn bewusst wahrgenommen und auf ihn gehorcht. Ihm bin ich dann gefolgt und im Grunde wusste ich immer stets, ganz genau, was der nächste Schritt ist, dies stimmig zu meinen Überzeugungen, (wieder) besser zu meinen Ausrichtungen, Perspektiven/ Wünschen/ Werten…

Ich habe meine größten Erfolge im Leben angebahnt, indem ich stimmig zu meinem Herzenswünschen gehandelt habe. Ich habe mir davor bewusst gemacht, was ich wirklich, wirklich von Herzen möchte und mein Verhalten entsprechend ausgerichtet – auf Lohnenswertes, Herzenswünsche, Perspektiven, die es wert erscheinen… und dieses dann gemacht, entschieden, gehandelt …

Ich bin in diesem Bereich bereits weit, weil ich gut dastehe, viel/ja „alles“ erreicht habe, was ich erreichen konnte und wollte, und freue mich auf Neues, Frohes, Gesundes, Förderliches, Sinnvolles … …“

-fine-

 

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kompass-im-coachingWas können wir tun, wenn wichtige persönliche oder berufliche Entscheidungen anstehen, oder wir in ganz alltäglichen Situationen einen guten Impuls gebrauchen können?

Eine zuverlässige Hilfe ist in solchen Fällen unser „innerer Kompass“- unsere innere Weisheit, die wir auch als Intuition bezeichnen. Sie übermittelt uns Botschaften aus unserem Unterbewusstsein und zeigt uns so den Weg, der im Moment richtig für uns ist. Sie ist der ideale Führer für eine ruhige, stressfreie und kreative Entscheidung.

Mein Glückskeks im Chinarestaurant sagte neulich: „Wenn Sie wirklich guten Rat brauchen, sprechen Sie mit sich selbst!“ Wie weise.

Und wie wir dabei sofort und mit großer Zuverlässigkeit auf unser intuitives Wissen zurückgreifen können, wann immer wir es brauchen/ wie wir unser inneres Wissen erschließen und anwenden, das können wir üben. Auch kann ein gezieltes Intuitionstraining[1] nützlich sein. Wenn zudem gilt, „Intuition ist  Intelligenz mit Lichtgeschwindigkeit“[2], intelligenz-mit-gefühldann ist der erste Impuls im Moment einer Frage, die wir an uns selbst richten, oft ein sehr wertvoller, aus Erfahrung ein emotional intelligenter bis brillanter innerer Hinweis entspringend unserem Wesenskern, dem gegenüber wir vertrauen und den Mut aufbringen dürfen, zu folgen, auch wenn unser Umfeld möglicherweise anderes empfiehlt, gerade dann. Wenn wir uns zusätzlich dessen bewusst werden, welche Empfindungen mit unserem Entscheid einhergehen, dann beginnen wir unsere Intelligenz mit unserem Gefühl zu verbinden.

Für sich selbst reflektierend (sich selbst coachend) Gedanken aufzuschreiben, auch dies hilft uns, unseren inneren Kompass auszurichten und als unsere innere Führung besser wahrzunehmen.[3] Worin wir uns üben, darin werden wir besser. Wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dorthin fließt unsere Energie, dort wächst „es“. Ein Muskel, den wir gezielt trainieren, reagiert mit Wachstum. Die Übung macht auch hier den Meister.

Wie oft putzen wir uns die Zähne? Wie oft nehmen wir uns aber Zeit nur für uns, um uns um unsere Seele zu kümmern? Wichtiger ist uns nur allzu oft, dass unser Äußeres, unsere Sachen, unser Auto sauber, funktionstüchtig sind bzw. gut aussehen, womit wir durchs Leben gehen/ fahren. So viel mehr Zeit verwenden wir oft auf Äußeres und vergessen zugleich uns innerlich selbst „Instand“ zu halten.

Im Einklang mit unseren Werten und Bedürfnissen zu leben, ist jedoch Basis für den (Über-)Fluss in unserem Leben. Früher oder später geraten wir ins Stocken, wenn wir unser Leben nicht an unseren inneren Werten ausrichten. Manchmal entsteht nur eine chronische Unzufriedenheit, manchmal werden wir richtig krank. Doch die Antworten sind bereits immer da. In uns.schreiben-im-coaching

Buchstaben auf Papier

Schreiben kann je nach Persönlichkeitstyp unser Leben verändern. Schreiben kann etwas Magisches haben. Der simple Akt, sich hinzusetzen, vor ein leeres Blatt Papier und unser Inneres in Worte zu formen, kann unser Leben transformieren. Wer nicht weiß, was er schreiben/ wie er anfangen kann, dem vermittle ich gerne eine Reihe sehr schöner Fragen, die Sie durch wundervolle Dimensionen Ihrer persönlichen Lösungsebene führen[4], die Ihnen helfen sich selbst besser kennenzulernen und zu erforschen – idealerweise in Bereichen, die Ihnen selbst und auch anderen (noch) nicht bekannt sind[5], idealerweise im Kontext aktuell größter Herausforderungen.

Selbst verdanke ich hochkreative neue Ideen, die (Er-)Findung neuer zukunftsweisender Strategien, innovative Lösungen solchen Buchstaben auf Papier. Viele größere Veränderungen oder Entwicklungen in meinem Leben haben sich zuvor auf Papier formiert, bevor sie sich dann in meinem Leben manifestiert hatten.

Anregung

Schreiben Sie einen ausführlichen Brief – reich an Adjektiven – … „an Gott“. Schreiben Sie über das, was Sie sich von Herzen wünschen. Wie wünschen/ erbitten Sie sich zum Beispiel die Qualität Ihrer Partnerschaft, wie sollte diese in Zukunft gelingen, welchen Charaktereigenschaften mögen Sie begegnen, welche Momente erleben? Alternativ beschreiben Sie im Detail, welche privaten, familiären, beruflichen Situationen Sie in diesem Jahr oder gerne auch bis innert zehn Jahren erleben wollen? Legen Sie Ihren Brief an Gott anschließend weg, stecken Sie ihn zum Beispiel in eines Ihrer Lieblingsbücher oder an einen anderen guten, sicheren Ort Ihrer Wahl, und lassen Sie vertrauensvoll los …

Wie sollten Sie am besten mit dem Schreiben beginnen?

Es gibt grundsätzlich keine Regeln, lediglich Anregungen, wie zum Beispiel wie oben. Genauso wie es nicht den einen Weg zum glücklichen Leben gibt. Das ist aufgrund unserer Einzigartigkeit das Schöne daran: Sie können nichts falsch machen. Am Ende brauchen Sie sich nur hinsetzen. niederschrift-coachingVor ein Blatt Papier oder an den Rechner. Und einfach schreiben… idealerweise in der vertrauensvollen Grundannahme, das sich Veränderung nicht verhindern lässt. Möchten Sie, dass das Schreiben schneller zu einem Ritual wird, das Ihr Leben bereichert?

#1 Regelmäßigkeit
Schreiben wirkt über die Zeit. Es ist kein Wundermittel. Betrachten Sie das Schreiben wie eine Freundschaft. Es hat Zeit gebraucht, bis die Beziehung, die Sie heute mit einen engen Freunden pflegen, entstanden ist und sie melden sich regelmäßig, damit der Kontakt nicht einschläft. Genauso ist es mit dem Schreiben. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit, um schreibend mit Ihrem Inneren zu sprechen. Geben Sie Ihrer neuen Schreibgewohnheit mindestens einen Monat Zeit, je nachdem, wie häufig Sie sich Schreibzeit reservieren (täglich, wöchentlich) auch länger.

Experimentieren Sie zu Beginn mit Uhrzeiten und Tagen, bis Sie einen Rhythmus gefunden haben, der für Sie gut passt. Und verstehen Sie Rhythmus nicht dogmatisch: Wenn Sie nicht täglich schreiben wollen, dann machen Sie es nicht, sondern machen Sie Ihre eigenen Regeln.

“Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen die Dinge, wie wir sind.” Anais Nin

#2 Intuition
Wenn Sie sich hinsetzen, lassen Sie Ihre Intuition[6] sprechen. Es gibt viele verschiedene Methoden und Impulsfragen, die helfen können, bestimmte Lebensbereiche auszuleuchten. Experimentieren, variieren, probieren Sie aus. Schreiben Sie, wie und wonach Ihnen gerade ist. Wortfetzen, Satzfragmente, Gefühle, Emotionen, Empfindungen. Was Sie hilfreich finden: Fragen aufschreiben, die Sie beschäftigen. Ungefiltert. Eine Minute.

Meinen Kopf und mein Herz leeren, bis keine Frage mehr herauskommt. Da sind immer wieder Diamanten, die ich dann später schreibend aufgreife, beantworte, in Frage stelle… Was viele Tagebuchschreiber als hilfreich berichten: Sie setzen sich nicht sofort hin und schreiben drauflos, sondern nehmen sich kurz ein paar Augenblicke in der Stille und beginnen dann mit dem Gefühl, was in dieser Stille an die Oberfläche kommt. Also, nehmen Sie erst ein paar tiefe Atemzüge, oder machen Sie eine konspirative „Atempause“ im ausgeatmeten Zustand[7], ehe Sie sich in das Abenteuer des Schreibens stürzen.

#3 Ehrlichkeit
Wenn Sie schreiben und Sie ihr Leben zum besseren verändern wollen, seine Sie sehr radikal ehrlich. Radikal stammt vom lateinischen Wort radix für Wurzel/Ursprung. Schauen Sie da hin, wo es in Ihrem Leben wehtut. Wo Scham und Angst ist. Und achten Sie auf Gefühle. Gefühle heißen Gefühle, weil Sie gefühlt werden wollen. Vergessen Sie alles, was man nicht tun oder denken sollte. Hier ist der Raum, wo alles sein darf. Nehmen Sie keine Rücksicht. Manche Schreiber zensieren sich, weil sie insgeheim doch fürchten, dass jemand ihr Geschriebenes lesen könnte. Sorgen Sie dafür, dass Sie diese Gedanken nicht hindern. Im Zweifel schreiben Sie digital und nutzen Sie eine Dokumentenverschlüsselung oder greifen Sie ganz old-school auf eine Geldkassette zurück. Hauptsache Sie schaffen sich einen sicheren Raum.

Manche Menschen meinen, wer so ausführlich über sich selbst schreibt, sei narzisstisch oder zumindest egoistisch. Falsch. Schreiben ist Selbstfürsorge.

Etwas für die eigene (psychische) Gesundheit zu tun, kommt am Ende auch Ihrem Umfeld zugute. Oft begegnen wir anderen aus einer Haltung des Mangels, suchen Hilfe oder sind in Gedanken bei eigenen Problemen. Nur wenn Sie in Einklang mit sich selbst sein und ihr Leben aus einer Haltung der Zufriedenheit und Klarheit gestalten, können Sie sich überhaupt wirklich anderen zuwenden und achtsam im Hier und Jetzt sein.

Fragen:

+ Wie hat Sie Schreiben bisher dabei unterstützt Ihr Leben nach Ihrem inneren Kompass auszurichten?

+ Über welche Erfahrungen/ Ressourcen verfügen Sie bereits?

+ Was funktioniert für Sie persönlich besonders gut?

 

Preisgabe eigenes Beispiel:

Sind Sie interessiert an einem „Schreiben“ von mir? An einem eigenen Beispiel im Kontext „Wie richte ich meinen inneren Kompass aus“ – in einem Fluss? Dann kontaktieren Sie mich und ich lasse Sie gerne daran teilhaben. Bedingung ist, dass auch Sie mir gegenüber im Johari Sinne etwas von sich selbst preisgeben: Schreiben Sie mir doch persönlich von Ihrem „Warum“ und beantworten Sie mir die drei obigen Fragen – Ihren allerersten Impulsen folgend … 😉

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Quellenangaben:

[1] „Intuitionstraining – Erschließung und Anwendung des inneren Wissens“, Nancy Rosanoff, ISBN 3-88034-709-3
[2] Italienisches Sprichwort
[3] Frei nach https://schreibenwirkt.de/innerer-kompass/
[4] Lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching -> https://petermertingk.de/kurzzeitcoaching/
[5] Johari-Fenster https://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster
[7] Intuition https://petermertingk.de/intuition/
[6] Buteyko-Methode/ Samozdraw Komplex

 

 


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Im KGS Bremen/ KGS Freiburg Magazin (Nov/Jan 2020) erschien dieses Interview unter dem Schwerpunktthema: „Emotionale Intelligenz“. Das KGS Bremen/ KGS Freiburg Magazin ist ein zweimonatlich erscheinendes Printmagazin mit Themen und Terminen für mehr Leichtigkeit, Lebensfreude, Gesundheit, Inspiration und natürliche Potentialentfaltung im praktischen Alltag. Für weitere Informationen folgen Sie nach Lektüre gerne diesem Link -> Körper Seele Geist Magazin Bremen/Freiburg

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Aus meiner Erfahrung drückt sich also der Zustand der emotionalen Intelligenz (EI) in unterschiedlichster Weise in direkter Korrelation zu der Einzigartigkeit unserer Persönlichkeit aus – im Privatleben wie im Berufsleben. Im Führungskräfte Coaching fällt eine Konstellation immer wieder auf: Wähnen sich Führungskräfte in Notsituationen, die tatsächlich gar keine sind, machen sie oft von weniger förderlichen Führungsstilen Gebrauch, die vieles auf Beziehungsebene (unnötig) zerstören können. Gute Führungskräfte bleiben auch im Krisenmodus authentisch und gerade dann mit ihren Mitarbeitern eng verbunden (Stichwort „Zeit für sehr gute Zusammenarbeit“). Maskerade hingegen führt nicht weiter, wenn es wirklich brennt. Die Belegschaft ist sensibler geworden und spürt heutzutage recht gut, ob tatsächlich die Notsituation gegeben ist oder eben nicht/ ob sich die Führungskraft beispielsweise einfach nur gestresst, überfordert, überlastet fühlt aufgrund wachsenden Drucks, Zeitnot, Wandel oder auch privaten oder gesundheitlichen Querschlägen. Wohl dem, der gelernt hat, wenn er Menschen führen darf, sich selbst sehr gut wahrzunehmen und achtsam zu führen. Gerade in Momenten der Reizüberflutung zeigt sich, welche Kompetenzen zur Selbstführung vorhanden bzw. gereift sind. Der Umgang mit sich selbst überträgt sich in der Regel auf andere unmittelbar. Gelingt es, unerwünscht erscheinende Emotionen, die ad hoc und massiv sein können, in förderliche Bahnen zu lenken, oder lassen wir Situationen eskalieren. Letzteres kann jeder. Die Transformation starker Energien in Förderliches kann herausfordernd anmuten, lohnt sich jedoch – immer.

Wie ein Zug ohne Bremse können Emotionen kaum zu stoppen, mächtig sein – beruflich wie privat: Häufig kochen Emotionen hoch, ohne dass wir wissen, woran es liegt. Reiz-Reaktions-Mechanismen laufen blitzschnell ab. Damit wir uns in solche Situationen orientieren können, ist es notwendig, dass wir bewusst innehalten, Emotionen anschauen, erkennen und adäquat auf sie reagieren können. Zur Eskalation führt oftmals, dass andere dem was uns wichtig ist kein Verständnis entgegenbringen. Empathie oder Mitgefühl erzeugen jedoch Verständnis. Empathie, als hohe Kunst der Emotionserkennung nützt uns nicht nur in Projekten, schließlich fördern gute Kommunikation und Führung den Projekterfolg erwiesenermaßen stärker als eingesetzte Tools und Technologien generell.

Für Führungskräfte ist es heute noch wichtiger, tragfähige Beziehungen zu ihren Mitarbeitern aufzubauen und sie effektiv zu führen als noch vor ein, zwei oder gar drei Jahrzehnten. Belegschaften sind heute heterogener als früher. Mitarbeiter sind selbstbewusster und fordernder – speziell in den Berufen und Branchen, in denen ein Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften besteht.

Wie sind gewonnene Erkenntnisse weiterzuentwickeln?

Weiterentwicklung, Wachstum, Veränderungen finden immer statt. Sie lassen sich nicht verhindern. Alles reift, wächst und gedeiht. Was sind die Anzeichen des Fortschritts? Das ist Leben. Die Möglichkeiten sind so vielfältig und individuell wie wir Menschen selbst. Wir sollten uns in jedem Fall bewusst sein, dass es lohnt, unsere Energien ggfls. zu transformieren, emotionale Intelligenz und Führung zu leben. Die Qualität der Ergebnisse wird einfach besser, nachhaltiger. Achtsamkeit, Hinschauen, Bewusstheit helfen uns zudem schneller unsere Wunschvorstellungen zu realisieren und Um-/Irrwege oder gar unnötige Schäden zu vermeiden. Auch und vor allem dann, wenn es „Innehalten“ erfordert und dies wie ein Umweg erscheinen mag. Die nachhaltigere Qualität der Lösungen, der Beziehungen, der Momente des Lebens sind der Lohn. Regional gewonnene lösungsorientierte Erkenntnisse sollten überregional, global als „open source“ Quelle zur Verfügung stehen, damit Gruppen, Gesellschaften, Völker, die Menschheit geeint zusammenarbeiten können mit klaren Fokus auf das Notwendigste und Zielführendste in Anbetracht der größten Herausforderung, die die Menschheit je meistern durfte – das eigene Überleben …

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Ich halte Achtsamkeit und eine regelmäßige Selbstreflexion [(Selbst-)Coaching] für das A und O, um die eigene emotionale Intelligenz (EI) zu fördern – selbst für sich, wechselseitig mit einem Partner oder unter Anleitung/ Begleitung eines professionellen Coaches. Es gibt heute sehr schöne lösungsorientierte Tools den Erkenntnissen der Neurowissenschaften folgend aus den letzten 10 bis 15 Jahren (<-> nicht so sehr aus der Schatulle unsere guten alten 100jährigen Psychologie), die uns wunderbar helfen können, uns selbst sehr gut emotional intelligent bis brillant zu führen, Situationen/ Herausforderungen zeitnah bedarfsorientiert zu klären und Beziehungen förderlich zu gestalten. Jeder, der aufgeschlossen dafür ist, kann und sollte dies lernen aus meiner Sicht. Ich empfehle aus heutiger Sicht auf den Paradigmenwechsel im Coaching zu achten und sich statt problemorientierter <-> lösungsorientierte Ansätze anzueignen und zu verfolgen.

Größten Bedarf sehe ich aktuell in der Herausforderung als Menschheit zu lernen zeitnah international lösungsorientiert wirklich zusammenzuarbeiten – crossfunktional, hierarchieübergreifend, auf Augenhöhe. Hier ein sehr aktuelles Beispiel dafür, wenn auch drastisch, bei dem wir lernen dürfen, unverblümt den Tatsachen ins Auge zu schauen, anzuerkennen und globale Lösung zu finden – im besten Fall lassen uns diese Tatsachen auf o.g. Weise als Menschheit geeint zusammen arbeiten:

Stephen Hawking sagte, es gebe erschreckend logische Hinweise auf das Schicksal der Menschheit. Beschäftigt hat er sich mit den Grenzen von Zeit und Raum. Mit der Unendlichkeit des Alls. Mit seinem Verstand drang er dabei in Bereiche vor, die den Menschen zuvor verschlossen waren. Sein Verständnis stieß nur dann an Grenzen, wenn er die Argumente der Klimawandel-Leugner hörte. Die Auswirkungen der globalen Erderwärmung waren für ihn unbestreitbar zu sehen. Diskussion seien gänzlich überflüssig. Und trotzdem, er hatte eine Idee, wie man die Unbelehrbaren überzeugen könnte.

Hawking sagte: „Wenn ihr das nächste Mal einem Klimawandel-Leugner begegnet, sagt ihm, dass er eine Reise zur Venus machen soll. Ich zahle den Flug.“[1] Die Venus sei der Erde in vielerlei Hinsicht ähnlich, sagte Hawking. „Sie ist fast genauso groß wie die Erde, liegt ein wenig näher an der Sonne. Sie hat eine Atmosphäre. Es gibt aber auch Unterschiede. Der Druck auf der Venus sei 90 Mal höher als auf der Erde, genug um „ein U-Boot zu zerquetschen“. Die Temperatur betrage über 400 Grad Celsius. Und warum sind die Bedingungen auf der Venus so lebensfeindlich? Das passiert, wenn die Treibhausgase außer Kontrolle sind“, sagte Hawking. Früher war die Venus von Ozeanen bedeckt. Als der Planet sich erwärmte, verdampfte das Wasser und bildete eine Dampfschicht, unter der sich die Hitze staute. Ein erschreckendes Szenario, das auch der Erde bevorsteht, wenn die globale Erwärmung im derzeitigen Tempo voranschreitet. Deshalb rief Stephen Hawking zu Lebzeiten energisch zum Handeln auf. Dazu gehörte seiner Meinung nach nicht nur, alles dafür zu tun, den Klimawandel zu verlangsamen. Sondern auch, einen Plan B zu finden“. Hier dürfen wir nun hochkreativ werden, ggfls. liege bald die einzige Chance, uns vor uns selbst zu schützen, darin, den Weltraum zu bevölkern …

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Quellenangabe:

[1] Zitat aus der Sendung „Stephen Hawking’s Favorite Places“ nach wie vor auf der Seite Curiosity Stream anschaubar


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