Aus psychologischer Perspektive wird als Spannungsfeld ein Bereich bezeichnet mit gegensätzlichen Kräften, die sich gegenseitig beeinflussen und auf diese Weise einen Zustand erzeugen, der „Anspannung“ hervorruft.[1] Und wer unter Anspannung leidet und Herausforderungen meistern darf, kann im Zweifel die bessere Lösung nicht unbedingt gut wahrnehmen. Versuchen Sie es doch einmal selbst. Stellen Sie sich einmal vor, jemand übt im Alltag Druck auf Sie aus, stresst oder trifft Sie gar emotional. spannungsfeld-coachingHier eine anschauliche Übung: Halten Sie Ihre Hände vor sich und pressen Sie sie so stark es geht gegeneinander und versuchen Sie die folgende Rechenaufgabe zu lösen: Wieviel ist 20 x 18 … ?

Wie ist es Ihnen gelungen? Wie „leicht“ ist es Ihnen gefallen unter Anspannung die Aufgabe zu lösen? In welcher Geschwindigkeit/ wie leicht fällt es Ihnen im Gegensatz, eine solche Rechenoperation im Kopf durchzuführen, wenn Sie frei von Druck bzw. Anspannung sind? Das soll natürlich rhetorische Frage sein.

Dafür zu sorgen, dass Sie frei von Stress, Druck, Anspannung sind, vor allem, wenn es darum geht (unternehmerische) Entscheidungen mit Tragweite zu treffen, entspricht einem hohen Grad an emotionaler Intelligenz. Unser Handeln, unsere Ergebnisse, Entscheidungen sind qualitativ einfach besser, wenn wir aus unserer inneren Kraft, Ruhe, aus unserer Mitte heraus Aktivität entfalten in guter Beziehung und Verbindung mit uns selbst. Treffen Sie daher Ihre wichtigsten Entscheidungen idealerweise nicht unter Spannung, sondern aus einem ausgeglichenen Zustand heraus.

Innere Überzeugungen sind feste, unerschütterliche, durch Nachprüfen eines Sachverhalts oder durch Erfahrung gewonnene Meinungen ….[2] [3] Sie können einerseits den persönlichen Glauben an die Richtigkeit von bestimmten Ideen und Wertvorstellungen oder andererseits den Prozess der Übertragung eigener Ideen auf andere Personen bezeichnen. Mit Überzeugung bezeichnet man auch den Glaubenssatz selbst, d.h. die Aussage, von deren Richtigkeit man überzeugt ist. Werden Überzeugungen nicht mehr „hinterfragt“, besteht die Gefahr der Ideologisierung. Beleuchten und Hinterfragen Sie also Ihre Überzeugungen und aktualisieren Sie diese regelmäßig, passen Sie diese ggfls. sinnvoll an. Innere Überzeugungen können dabei von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich gelagert sein und gerade dadurch die Einzigartigkeit unserer Persönlichkeit wunderbar spiegeln, zudem tragen sei maßgeblich dazu bei, ob wir die die Kraft Sich-Selbst-Erfüllender-Prophezeiung unbewusst, sabotierend oder bewusst gewinnbringend, förderlich für uns nutzen.

Faszinierenderweise interessieren hingegen im lösungsorientierten Kurzzeit-Coaching, das ich immer wieder sehr gerne vermittle, Glaubenssätze oder Überzeugungen gar nicht. Hier werden aufgrund von zwei fundamental neuen, zentralen Grundannahmen und des darin begründeten Paradigmenwechsels im Coaching Bereich bewusst beste, kühnste Perspektiven, Funktionierendes und wirklich beobachtbares Handeln in den Fokus gerückt, dies mit besten nachhaltigen Ergebnissen – zudem erfrischend einfach, erfrischend anders. [4]

Was aber sind betriebliche Notwendigkeiten? Auch dies kann und muss, geschuldet der Einzigartigkeit von Unternehmen, die wiederum dazu neigen die Persönlichkeit des Unternehmensinhabers bzw. der obersten Führungsriege zu spiegeln, sehr unterschiedlich gelagert sein, je nachdem in welchen (inter)nationalen Märkte sich das Business bewegt, welche Betriebsgröße vorliegt, welche Branche, gesetzliche und steuerliche Rahmenbedingungen und Vorgaben, Kapitalausstattung, Schulden, Mitarbeiteranzahl, Umlaufvermögen, Erwartungen der Stakeholder aller Couleur etc. .

Es treffen also stets einzigartig gelagerte (Überzeugungen/ Perspektiven/ Werte/ Wünsche von) Individuen auf einzigartig gelagerte Notwendigkeiten des Betrieblichen – in einer Dimension, die einerseits vom Inhaber erschaffen/ beeinflusst wird (Einflussbereich) und andererseits von äußeren (Rahmen-)Bedingungen bestimmt wird, die außerhalb des persönlichen Einflussbereiches liegen, Paradebeispiel Wetter, weiteres Beispiel Gesetzgebung als rahmensetzende Bedingung. So ist es aus Sicht der emotionalen Intelligenz zum einen ideal sich anzupassen an Rahmenbedingungen, die wir nicht ändern können, und zum anderen sinnvoll, sich auf den Bereich zu konzentrieren, denn wir persönlich beeinflussen können.

stress-relax-coaching

Sollten hier nun (emotionale) Spannungsfelder auftreten oder gar chronisch vorherrschen, so ist das zunächst anzuerkennen.

Es ist so wie es ist. Es gilt hinzuschauen/ anzuerkennen, was tatsächlich ist und dies zu benennen ggfls. inklusive der Ausformulierung der besten Hoffnung im bestehenden Kontext. Anmerkung: Auch wenn wir etwas nicht mögen, können wir es dennoch anschauen und auch „anerkennen“!

Aus dem Stressmanagement: Es gibt akuten Stress und chronischen Stress. Akuter Stress kommt und geht. Es ist einfach so. Chronischer Stress ist permanent präsent, ggfls. auch nur latent. Diesen chronischen Stress gilt es in jedem Fall sehr genau anzuschauen und anzuerkennen und aus einem Abstand heraus zu klären, Lösungen zu (er)finden, und sich nachhaltig zu befreien. Merke: Je weniger chronischer Stress, desto mehr Möglichkeiten haben wir, akut aufkommenden Stress zu kompensieren.

Insbesondere „chronische“ Spannungsfelder gilt es daher anzuschauen, zu benennen und anzuerkennen, Abstand zu finden und aus diesem heraus wahrnehmbar neue Lösungen, Strategien zu (er)finden. Idealerweise entsteht dabei intrinsische Motivation für die Umsetzung des (er)fundenen „eigenen“ Lösungskonzepts, Augen funkeln vor Begeisterung, so dass wir es in jedem Fall umsetzen (heilen) „wollen“. Erschaffen werden kann so ein funkelnagelneues „Feld des Gelingens“. Wir setzen lösungsorientierte Strategien um und nehmen tatsächlich beobachtbares Handeln an uns selbst wahr. Wir setzen uns wieder (er)frisch(t) in Bewegung und setzen um, was uns sinnvoll und richtig erscheint – unserer inneren Führung folgend.

Damit ist letztlich ein Ausgleich zwischen dem Feld der inneren Überzeugungen und den betrieblichen Belangen gefunden und wir merken, dass wir nicht unter Spannungsfeldern leiden, sondern sogar „dank“ ihnen, dank der aktiven Klärung und Auseinandersetzung, dank neuen förderlichen Agierens eine integrative Handlungskultur entstanden ist … Merke: Sind wir in der Lage dankbar zu sein, dann lassen wir etwas los.

Viel Erfolg, viel Glück und gutes Gelingen bei der Klärung Ihrer wichtigsten Spannungsfelder. Es lohnt sich! Ihr persönliches Wohlergehen ist der Lohn. Und wenn Sie das Bedürfnis verspüren von dritter außenstehender Seite professionell bzw. stringent lösungsorientiert über Ihre persönliche Lösungsebene geführt zu werden im Kontext Ihrer aktuell größten Herausforderung, dann melden Sie sich bei mir – zB für ein ad-hoc wirksames nützliches lösungsorientiertes Kurzzeit-Coaching.

Mein Nützlichkeitsverständnis hierbei: Ich hoffe, dass sich unser lösungsorientiertes Gespräch für Sie in irgendeiner Weise als nützlich erweisen wird. Eine Garantie dafür gibt es keine. Jedoch garantiere ich, dass ich mein Bestes geben werde und ich gehe davon aus, das Sie ebenfalls ihr Bestes geben werden. Und dann schauen wir einmal, was dabei am Ende herauskommt …

Wenn Ihnen dieses besondere Nützlichkeitsverständnis zusagt, dann freue mich darauf, wenn Sie sich bei mir melden.

Ganz herzlichen Gruß und gutes Gelingen Ihrer Projekte!
Ihr Peter Mertingk

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Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
Peter Mertingk in D-64546 Mörfelden-Walldorf (Flughafen Frankfurt 10 km)
Telefon: +49 (0)6105 999677
eMail: dialog(at)petermertingk.de

 

Quellenangaben:
[1] Wikipedia zu Spannungsfeld https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsfeld
[2] Wikipedia zu Überzeugung https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberzeugung
[3] Duden.de zur Überzeugung
[4] Lösungsorientiertes Kurzzeit-Coaching https://petermertingk.de/kurzzeitcoaching/

 


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Unter Bedürfnis verstehen wir in der Alltagssprache Verlangen, Wunsch, Ansprüche, auch „wachsende Bedürfnisse“ oder etwas meist Materielles zum Leben Notwendiges.[1][2] Hier kommt eines der wichtigsten Aspekte der emotionalen Intelligenz[3] ins Spiel, nämlich die Selbstwahrnehmung.

einzigartigkeit-beduerfnisse-werte-coachingEmotional intelligente Menschen können nicht nur sehr gut und differenziert wahrnehmen, wie sie sich selbst im Moment fühlen und dies benennen, sondern auch verstehen, welche Herzenswünsche und Grundbedürfnisse, ja Werte (=das, was uns wichtig ist) Sie haben; zudem können sie gut an sich selbst wahrnehmen, was sie motiviert, also „hin zu“ etwas treibt (Freude, Zuneigung) oder „weg von“ etwas treibt (Ärger, Angst) oder ggfls. „innehalten“ lässt (Trauer).

In der Psychologie wird Bedürfnis oft definiert als „Zustand oder Erleben eines Mangels, verbunden mit dem Wunsch ihn zu beheben“[4] oder als das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen.[5][6] Dieser allgemeine psychologische Begriff, dem die Termini Motiv und Motivation sinnverwandt sind, ist Bezugspunkt der Darstellung und ist den wirtschaftswissenschaftlichen, philosophischen oder anderen Verwendungen des Begriffs verwandt.

Anregung: Achten Sie im Moment der folgenden Fragen bei der Lektüre auf Ihre ersten Impulse! Idealerweise notieren Sie sich Ihre Antworten direkt im Moment des Lesens der jeweiligen Frage (Stift bereit?):

Hilfe zur Differenzierung im Kontext „x/y/z“ (<– Bitte ein ganz konkretes Beispiel nehmen):

Was verlange ich?
Was ist mein Wunsch?
Welche Ansprüche habe ich, welche wachsenden Bedürfnisse?
Welchen Zustand oder ggfls. welchen Mangel erlebe ich? Inwiefern möchte ich Abhilfe schaffen?
Welches Motiv habe ich? Was bewegt mich „hinzu“?
Was treibt mich „weg von“?
Gibt es etwas, dass mich „innehalten“ lässt?
Welche Motivation (=Beweggrund) treibt mich an?

Das Bewusstsein über diese Fragen schafft Licht und Aufmerksamkeit an neuralgische Punkte. Wer seine Bedürfnisse, seine echten Herzenswünsche, seine Werte (= das, was uns wichtig ist) sehr genau kennt, ist im absoluten Vorteil. Schreiben und bewahren Sie Ihre Antworten daher gut auf und seien Sie sich Ihrer persönlichen Werte gut bewusst.

Es gibt zudem umfangreiche Wertelisten, die ich auf Anfrage gerne zur Verfügung stelle. Diese eignen sich wunderbar, um die aktuell für Sie zehn wichtigsten Werte herauszuarbeiten. Es gibt Methoden, zum Beispiel die „CIA Methode“, die ich Ihnen gerne vermittle, damit Sie sich in Eigenregie selbst geführt darüber bewusst werden, was wirklich für Sie wirklich, wirklich wichtig ist. Idealerweise erstellen Sie sich finalisierend eine Rangliste Ihre Werte.

Wenn unsere geschäftlichen Partner oder unsere Lebensgefährtin im privaten Bereich diese „Top Ten“ ihrer eigenen Werte ebenfalls kennen und diese bewusst an Sie kommunizieren können, dann wird es möglich über die wichtigsten Werte miteinander zu sprechen, die einerseits übereinstimmen können – Empfindung der Zuneigung entsteht – oder aber auch Wertekonflikte zu beleuchten und lösungsorientiert zu besprechen ggfls. Erwartungshaltungen auszuformulieren.

Ein gewisses Gefühl der Leere im Leben können Menschen empfinden, die sich ihrer Werte überhaupt nicht bewusst sind bzw. noch nie bewusst waren. Hier hilft die Bewusstsein schaffende Wertearbeit. Sie vermag dann sogar wesentlicher Schlüssel zu sein für ein erfülltes, gesundes und glückliches Leben zugleich.

Beachten Sie zudem: Werte können sich wandeln, entwickeln über die Zeit. Bedürfnisse/ Ziele können erfüllt werden, und in die Dimension dessen übergehen , worauf wir stolz sind im Leben verwirklicht zu haben. Dann gilt es neue Werte, Bedürfnisse, Wünsche zu kristallisieren. Das hält jung. 😉 Und erinnern Sie sich, da wunderschön: „Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden … “ [7]

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Quellenangaben:

[1] Wikipedia zu Bedürfnis https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis
[2] http://www.dwds.de/?view=1&qu=Bedürfnis
[3] Die Fünf Teilkonstrukte emotionaler Intelligenz https://petermertingk.de/emotionale-intelligenz/
[4] http://www.duden.de/rechtschreibung/Beduerfnis
[5] https://portal.hogrefe.com/dorsch/beduerfnis/
[6] http://www.enzyklo.de/Begriff/Bedürfnis
[7] Johann Wolfgang von Goethe

 


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Ist es wichtig für uns, stimmig zu unseren Überzeugungen, zu unseren „besten, kühnsten, Hoffnungen“ handeln zu können, im Folgenden gerne geteilt:

stimmig-handeln-perspektive

Ein kreativer Gedankenfluss –

„Wenn ich weiß, was meine Überzeugung ist, was meine besten Perspektiven sind, dann kann ich mich bewusst stimmig nach ihnen ausrichten und ins Handeln kommen.

Idealerweise achte ich mich, wertschätze ich mich, liebe ich mich selbst dabei. Und ich spüre, fühle und weiß, es bringt mich selbst und auch andere massiv voran, wenn ich es schaffe und zukünftig „nur“ noch in Übereinstimmung mit mir selbst handele – mutig aktiv, tatkräftig.

Dann gehe ich gekonnt MEINEN Weg und überrasche andere, auch mich selbst mit überragenden Erfolgen.

Ich setze Maßstäbe, gebe vor, kreiere Trends und gestalte Zukunft förderlich, nach eigenen Vorstellungen – so zum Beispiel „grün“ und nachhaltig, lebenswert, achtsam/ „mindful“ = voll des Geistes, also bewusst.

Und ich lebe nach diesen mir sinnvoll erscheinenden Prinzipien/ Perspektiven.

Ich gehe MEINEN Weg gekonnt, kunstvoll und so kreativ, dass ich gar auffalle, strahle, einem Leuchtturm gleich hervorleuchte und andere mir folgen mögen. Und es mir gleich tun (wollen). Diesen, die wollen, verhelfe ich gerne dazu, wenn sie das gerne möchten, ganz ähnlich und zugleich Ihren Weg gehen zu können,  …

stimmig-handelnDas Faszinierendste ist, dass ich dabei auf mich selbst auf meinen inneren Kompass höre, ihn sehr gut wahrnehmen kann, als innere Ausrichtung mitteile und mache, wie mir geheißen aus meinem Inneren heraus – stimmig dazu komme ich immer wieder erfolgreichst ins Handeln. Wobei Ergebnisse in ihrer starken Resonanz bestätigen, auf dem richtigen Weg zu sein … …

Andere mir wichtige Menschen merken, dass sie sich wohl fühlen, wenn sie bei mir sind oder inspiriert ihrem Ruf folgen und es ähnlich oder gar genauso, zugleich ganz für sich, machen, wie ich … authentisch, echt, ehrlich…

Andere merken zudem, dass sie ganz und gar in sich gehen müssen, und besser: dürfen und können. Genau das lernen sie von mir, um wiederum ihrem eigenen Weg so gut gehen und folgen zu können, wie ich es tue, meinem inneren Ruf folgend …

Dabei liebe, achte, wertschätze ich mich selbst, dafür, dass ich mir dessen bewusst bin, dass es wichtig ist den eigenen inneren Ruf wahrnehmen zu können und ihm mutig entschlossen kraftvoll handelnd zu folgen.

Ich habe schon oft in meinem Leben meinen inneren Ruf gehört, ihn bewusst wahrgenommen und auf ihn gehorcht. Ihm bin ich dann gefolgt und im Grunde wusste ich immer stets, ganz genau, was der nächste Schritt ist, dies stimmig zu meinen Überzeugungen, (wieder) besser zu meinen Ausrichtungen, Perspektiven/ Wünschen/ Werten…

Ich habe meine größten Erfolge im Leben angebahnt, indem ich stimmig zu meinem Herzenswünschen gehandelt habe. Ich habe mir davor bewusst gemacht, was ich wirklich, wirklich von Herzen möchte und mein Verhalten entsprechend ausgerichtet – auf Lohnenswertes, Herzenswünsche, Perspektiven, die es wert erscheinen… und dieses dann gemacht, entschieden, gehandelt …

Ich bin in diesem Bereich bereits weit, weil ich gut dastehe, viel/ja „alles“ erreicht habe, was ich erreichen konnte und wollte, und freue mich auf Neues, Frohes, Gesundes, Förderliches, Sinnvolles … …“

-fine-

 

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kompass-im-coachingWas können wir tun, wenn wichtige persönliche oder berufliche Entscheidungen anstehen, oder wir in ganz alltäglichen Situationen einen guten Impuls gebrauchen können?

Eine zuverlässige Hilfe ist in solchen Fällen unser „innerer Kompass“- unsere innere Weisheit, die wir auch als Intuition bezeichnen. Sie übermittelt uns Botschaften aus unserem Unterbewusstsein und zeigt uns so den Weg, der im Moment richtig für uns ist. Sie ist der ideale Führer für eine ruhige, stressfreie und kreative Entscheidung.

Mein Glückskeks im Chinarestaurant sagte neulich: „Wenn Sie wirklich guten Rat brauchen, sprechen Sie mit sich selbst!“ Wie weise.

Und wie wir dabei sofort und mit großer Zuverlässigkeit auf unser intuitives Wissen zurückgreifen können, wann immer wir es brauchen/ wie wir unser inneres Wissen erschließen und anwenden, das können wir üben. Auch kann ein gezieltes Intuitionstraining[1] nützlich sein. Wenn zudem gilt, „Intuition ist  Intelligenz mit Lichtgeschwindigkeit“[2], intelligenz-mit-gefühldann ist der erste Impuls im Moment einer Frage, die wir an uns selbst richten, oft ein sehr wertvoller, aus Erfahrung ein emotional intelligenter bis brillanter innerer Hinweis entspringend unserem Wesenskern, dem gegenüber wir vertrauen und den Mut aufbringen dürfen, zu folgen, auch wenn unser Umfeld möglicherweise anderes empfiehlt, gerade dann. Wenn wir uns zusätzlich dessen bewusst werden, welche Empfindungen mit unserem Entscheid einhergehen, dann beginnen wir unsere Intelligenz mit unserem Gefühl zu verbinden.

Für sich selbst reflektierend (sich selbst coachend) Gedanken aufzuschreiben, auch dies hilft uns, unseren inneren Kompass auszurichten und als unsere innere Führung besser wahrzunehmen.[3] Worin wir uns üben, darin werden wir besser. Wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dorthin fließt unsere Energie, dort wächst „es“. Ein Muskel, den wir gezielt trainieren, reagiert mit Wachstum. Die Übung macht auch hier den Meister.

Wie oft putzen wir uns die Zähne? Wie oft nehmen wir uns aber Zeit nur für uns, um uns um unsere Seele zu kümmern? Wichtiger ist uns nur allzu oft, dass unser Äußeres, unsere Sachen, unser Auto sauber, funktionstüchtig sind bzw. gut aussehen, womit wir durchs Leben gehen/ fahren. So viel mehr Zeit verwenden wir oft auf Äußeres und vergessen zugleich uns innerlich selbst „Instand“ zu halten.

Im Einklang mit unseren Werten und Bedürfnissen zu leben, ist jedoch Basis für den (Über-)Fluss in unserem Leben. Früher oder später geraten wir ins Stocken, wenn wir unser Leben nicht an unseren inneren Werten ausrichten. Manchmal entsteht nur eine chronische Unzufriedenheit, manchmal werden wir richtig krank. Doch die Antworten sind bereits immer da. In uns.schreiben-im-coaching

Buchstaben auf Papier

Schreiben kann je nach Persönlichkeitstyp unser Leben verändern. Schreiben kann etwas Magisches haben. Der simple Akt, sich hinzusetzen, vor ein leeres Blatt Papier und unser Inneres in Worte zu formen, kann unser Leben transformieren. Wer nicht weiß, was er schreiben/ wie er anfangen kann, dem vermittle ich gerne eine Reihe sehr schöner Fragen, die Sie durch wundervolle Dimensionen Ihrer persönlichen Lösungsebene führen[4], die Ihnen helfen sich selbst besser kennenzulernen und zu erforschen – idealerweise in Bereichen, die Ihnen selbst und auch anderen (noch) nicht bekannt sind[5], idealerweise im Kontext aktuell größter Herausforderungen.

Selbst verdanke ich hochkreative neue Ideen, die (Er-)Findung neuer zukunftsweisender Strategien, innovative Lösungen solchen Buchstaben auf Papier. Viele größere Veränderungen oder Entwicklungen in meinem Leben haben sich zuvor auf Papier formiert, bevor sie sich dann in meinem Leben manifestiert hatten.

Anregung

Schreiben Sie einen ausführlichen Brief – reich an Adjektiven – … „an Gott“. Schreiben Sie über das, was Sie sich von Herzen wünschen. Wie wünschen/ erbitten Sie sich zum Beispiel die Qualität Ihrer Partnerschaft, wie sollte diese in Zukunft gelingen, welchen Charaktereigenschaften mögen Sie begegnen, welche Momente erleben? Alternativ beschreiben Sie im Detail, welche privaten, familiären, beruflichen Situationen Sie in diesem Jahr oder gerne auch bis innert zehn Jahren erleben wollen? Legen Sie Ihren Brief an Gott anschließend weg, stecken Sie ihn zum Beispiel in eines Ihrer Lieblingsbücher oder an einen anderen guten, sicheren Ort Ihrer Wahl, und lassen Sie vertrauensvoll los …

Wie sollten Sie am besten mit dem Schreiben beginnen?

Es gibt grundsätzlich keine Regeln, lediglich Anregungen, wie zum Beispiel wie oben. Genauso wie es nicht den einen Weg zum glücklichen Leben gibt. Das ist aufgrund unserer Einzigartigkeit das Schöne daran: Sie können nichts falsch machen. Am Ende brauchen Sie sich nur hinsetzen. niederschrift-coachingVor ein Blatt Papier oder an den Rechner. Und einfach schreiben… idealerweise in der vertrauensvollen Grundannahme, das sich Veränderung nicht verhindern lässt. Möchten Sie, dass das Schreiben schneller zu einem Ritual wird, das Ihr Leben bereichert?

#1 Regelmäßigkeit
Schreiben wirkt über die Zeit. Es ist kein Wundermittel. Betrachten Sie das Schreiben wie eine Freundschaft. Es hat Zeit gebraucht, bis die Beziehung, die Sie heute mit einen engen Freunden pflegen, entstanden ist und sie melden sich regelmäßig, damit der Kontakt nicht einschläft. Genauso ist es mit dem Schreiben. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit, um schreibend mit Ihrem Inneren zu sprechen. Geben Sie Ihrer neuen Schreibgewohnheit mindestens einen Monat Zeit, je nachdem, wie häufig Sie sich Schreibzeit reservieren (täglich, wöchentlich) auch länger.

Experimentieren Sie zu Beginn mit Uhrzeiten und Tagen, bis Sie einen Rhythmus gefunden haben, der für Sie gut passt. Und verstehen Sie Rhythmus nicht dogmatisch: Wenn Sie nicht täglich schreiben wollen, dann machen Sie es nicht, sondern machen Sie Ihre eigenen Regeln.

“Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen die Dinge, wie wir sind.” Anais Nin

#2 Intuition
Wenn Sie sich hinsetzen, lassen Sie Ihre Intuition[6] sprechen. Es gibt viele verschiedene Methoden und Impulsfragen, die helfen können, bestimmte Lebensbereiche auszuleuchten. Experimentieren, variieren, probieren Sie aus. Schreiben Sie, wie und wonach Ihnen gerade ist. Wortfetzen, Satzfragmente, Gefühle, Emotionen, Empfindungen. Was Sie hilfreich finden: Fragen aufschreiben, die Sie beschäftigen. Ungefiltert. Eine Minute.

Meinen Kopf und mein Herz leeren, bis keine Frage mehr herauskommt. Da sind immer wieder Diamanten, die ich dann später schreibend aufgreife, beantworte, in Frage stelle… Was viele Tagebuchschreiber als hilfreich berichten: Sie setzen sich nicht sofort hin und schreiben drauflos, sondern nehmen sich kurz ein paar Augenblicke in der Stille und beginnen dann mit dem Gefühl, was in dieser Stille an die Oberfläche kommt. Also, nehmen Sie erst ein paar tiefe Atemzüge, oder machen Sie eine konspirative „Atempause“ im ausgeatmeten Zustand[7], ehe Sie sich in das Abenteuer des Schreibens stürzen.

#3 Ehrlichkeit
Wenn Sie schreiben und Sie ihr Leben zum besseren verändern wollen, seine Sie sehr radikal ehrlich. Radikal stammt vom lateinischen Wort radix für Wurzel/Ursprung. Schauen Sie da hin, wo es in Ihrem Leben wehtut. Wo Scham und Angst ist. Und achten Sie auf Gefühle. Gefühle heißen Gefühle, weil Sie gefühlt werden wollen. Vergessen Sie alles, was man nicht tun oder denken sollte. Hier ist der Raum, wo alles sein darf. Nehmen Sie keine Rücksicht. Manche Schreiber zensieren sich, weil sie insgeheim doch fürchten, dass jemand ihr Geschriebenes lesen könnte. Sorgen Sie dafür, dass Sie diese Gedanken nicht hindern. Im Zweifel schreiben Sie digital und nutzen Sie eine Dokumentenverschlüsselung oder greifen Sie ganz old-school auf eine Geldkassette zurück. Hauptsache Sie schaffen sich einen sicheren Raum.

Manche Menschen meinen, wer so ausführlich über sich selbst schreibt, sei narzisstisch oder zumindest egoistisch. Falsch. Schreiben ist Selbstfürsorge.

Etwas für die eigene (psychische) Gesundheit zu tun, kommt am Ende auch Ihrem Umfeld zugute. Oft begegnen wir anderen aus einer Haltung des Mangels, suchen Hilfe oder sind in Gedanken bei eigenen Problemen. Nur wenn Sie in Einklang mit sich selbst sein und ihr Leben aus einer Haltung der Zufriedenheit und Klarheit gestalten, können Sie sich überhaupt wirklich anderen zuwenden und achtsam im Hier und Jetzt sein.

Fragen:

+ Wie hat Sie Schreiben bisher dabei unterstützt Ihr Leben nach Ihrem inneren Kompass auszurichten?

+ Über welche Erfahrungen/ Ressourcen verfügen Sie bereits?

+ Was funktioniert für Sie persönlich besonders gut?

 

Preisgabe eigenes Beispiel:

Sind Sie interessiert an einem „Schreiben“ von mir? An einem eigenen Beispiel im Kontext „Wie richte ich meinen inneren Kompass aus“ – in einem Fluss? Dann kontaktieren Sie mich und ich lasse Sie gerne daran teilhaben. Bedingung ist, dass auch Sie mir gegenüber im Johari Sinne etwas von sich selbst preisgeben: Schreiben Sie mir doch persönlich von Ihrem „Warum“ und beantworten Sie mir die drei obigen Fragen – Ihren allerersten Impulsen folgend … 😉

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Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
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eMail: dialog(at)petermertingk.de

 

Quellenangaben:

[1] „Intuitionstraining – Erschließung und Anwendung des inneren Wissens“, Nancy Rosanoff, ISBN 3-88034-709-3
[2] Italienisches Sprichwort
[3] Frei nach https://schreibenwirkt.de/innerer-kompass/
[4] Lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching -> https://petermertingk.de/kurzzeitcoaching/
[5] Johari-Fenster https://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster
[7] Intuition https://petermertingk.de/intuition/
[6] Buteyko-Methode/ Samozdraw Komplex

 

 


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Im KGS Bremen/ KGS Freiburg Magazin (Nov/Jan 2020) erschien dieses Interview unter dem Schwerpunktthema: „Emotionale Intelligenz“. Das KGS Bremen/ KGS Freiburg Magazin ist ein zweimonatlich erscheinendes Printmagazin mit Themen und Terminen für mehr Leichtigkeit, Lebensfreude, Gesundheit, Inspiration und natürliche Potentialentfaltung im praktischen Alltag. Für weitere Informationen folgen Sie nach Lektüre gerne diesem Link -> Körper Seele Geist Magazin Bremen/Freiburg

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Unser allgemeines und bisheriges Weltbild erweitert sich ständig. Es verändert sich in den Facetten zugrunde liegender Annahmen, ebenso das Weltgeschehen als Spektrum beobachtbaren Handelns der Menschen lokal vor Ort als auch globaler Akteure weltweit.

weltweit-bewusst-seinErweiterung bzw. Veränderungen nehme ich gerne sehr bewusst wahr, das heißt „Weltgeschehen“  verfolge ich sehr interessiert, schaue hin und erkenne an, differenziert. Oftmals reflektiere ich diese sehr bewusst mit Hilfe von dafür geeigneten, nützlichen Prozessen, um u.a. mit dem klar zu kommen, was sie zum Teil in mir ganz persönlich an Empfindungen und Emotionen auslösen, und um ggfls. mehr Abstand und einen noch besseren Überblick zu gewinnen – bedarfsweise. Differenzierung halte ich für wichtig – je nach Re(li)gion und den jeweiligen normativen gesellschaftlichen Standards.

Von der Grundannahme gehe ich dabei aus, dass sich gerade Erweiterung, Bewusstseinswandel bzw. Veränderung „nicht“ verhindern lassen. Wir können machen, denken, sagen, tun, ja unterlassen, was wir wollen, der Wandel per se / die Veränderung, die Erweiterung lassen und werden sich niemals verhindern lassen. Leben ist Wachstum also Erweiterung und „Veränderung“. Die uns umgebende Natur lebt es uns beständig vor und wir als Menschen sind Teil der Natur. Wie gehören dazu. Diese Grundannahme, dass sich Veränderung nicht verhindern lässt, begründet zugleich „zentral“ einen Paradigmenwechsel, nicht nur im Coaching Bereich.[1]

Viele Arten von Paradigmenwechsel interessieren und faszinieren mich über Jahre seit jeher. Bekanntestes Beispiel „Erde Scheibe/ Erde rund“, aber auch in vielen anderen Fällen gab und gibt es immer wieder zahlreiche Paradigmenwechsel. Neuen Erkenntnissen folgen erweiterte Grundannahmen, die die Welt und das Handeln komplett verändern. So werden Verhaltensweisen, die vor Jahren noch unvorstellbar waren, heute mit Selbstverständlichkeit an den Tag gelegt. Die Geschwindigkeit der Wechsel scheint in manchen Bereichen enorm zuzunehmen. Jedes beobachtbare konstruktive Verhalten aufgrund veränderter oder erweiterter Grundannahmen begeistert mich und lässt mich zugleich hoffen.

Meine beste Hoffnung in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen weltweit ist, es geht dennoch hin in Richtung einer Welt erhaltenden, friedvollen, nachhaltigen, mit der Natur kooperativen und zugleich ganzheitlichen Orientierung – diese an den Tatsachen ausgerichtet, die der Wirklichkeit entsprechen. These: Unser Problem ist dabei zumeist nicht „zu viel“ an Wissen, sondern Wissen, das nicht den Tatsachen entspricht – Stichwort „Wissenschaft als letzter Stand des Irrtums.“ Das kostet uns, neben einer Mentalität des Nicht-Wahrhaben-Wollens, Zeit, die wir scheinbar nicht haben. Wir dürfen daher den Tatsachen ins Auge schauen und von tatsächlichen Realitäten ausgehen. Es gilt das Tatsächliche anzuschauen, anzuerkennen, dann den notwendigen Abstand zu finden und wirklich passgenaue neue nachhaltige Lösungen zu (er)finden – dann diese Wege idealerweise mit Mut und Enthusiasmus zu gehen und aktiv handelnd umzusetzen.

Die Volkswissenschaften sprechen seit jeher von klein „t“ (= technischer Fortschritt) als Schlüssel dafür, dass die Lichter bisher doch immer wieder nicht, wie vom Club of Rome prophezeit ausgegangen sind. Ob uns „t“ wieder und wieder retten wird, bleibt abzuwarten und zu hoffen. Was wir in jedem Fall aus führungstechnischer Sicht tun können, ist, ein Umfeld zu schaffen, das „t“ begünstigt und Erfindergeister anzieht und weckt, ermutigt und „enabled“. Wir dürfen hoffen, ich glaube persönlich daran und habe den Traum, dass es gelingt. Hoffnung sei dabei nicht die Überzeugung, dass es gut herauskommen wird, sondern die Gewissheit, dass es sich lohnt, etwas zu tun, egal wie es herauskommt.[2] So wirke ich immer wieder gerne persönlich daran mit, wenn sich Möglichkeiten bieten, lösungsorientiert in Zukunftsprojekten zu arbeiten, wo hilfreich, nützlich und sinnvoll mit anderen förderlich interagierend, für eine nachhaltige saubere friedvolle Welt in der es auch noch für unsere Kinder zu leben lohnt.

Dabei sind „Ziele“ stets Eckpfeiler emotionaler Intelligenz (EI). Und es geht bei der Zielerreichung und im Umgang mit anderen, auch mit der (Um)Welt um das WIE. Emotional intelligent bis brillant gehen wir immer dann vor, wenn es uns (als Mensch/heit) gelingt, unsere Ziele gerade nicht mit dem Kopf durch die Wand, was jede/r leicht tun kann, sondern in Kooperation mit dem bestehenden Umfeld zu erreichen – im Rückspiegel echte Gesundheit, gelingende Beziehungen, saubere Meere, intakte Natur, das Gleichgewicht von Klimaverhältnissen uvm. – vor allem Friedvolles, Diplomatisches, Lebensbejahendes …

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Quellenangabe:

[1] Steve des Shazer, Lösungsorientiertes Kurzzeit-Coaching

[2] Frei nach Vaclav Havel in: Disturbing the Peace

 


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Viel Erstrebenswertes passiert auf allen Bewusstseinsebenen einiger Gesellschaften, Länder und Fachgebiete. Andernorts gibt es leider wenig bis rückläufige Tendenzen, und auch völlig anders gelagerte, im Grunde gegenläufige Gesinnungslinien. Es ist aus meiner Sicht immer sehr zu begrüßen, wenn es diesen Wunsch, gar Sehnsucht gibt hinzu mehr emotionaler Intelligenz(EI) im Privatleben und im Berufsleben.

emotional-intelligence-eq-iq-successDer Begriff der emotionalen Intelligenz ist heute hinlänglich bekannt und seit vielen Jahren bereits wissenschaftlich ergründet und definiert – also „salonfähig“. Wir wissen sehr genau, welche Teilaspekte die EI ausmachen. Es gibt allerlei Angebote am Markt, sich mit diesen zu befassen und gezielt zu entwickeln. Vielen in unserer westlichen Welt ist zudem mittlerweile gut bekannt, dass privat wie beruflich EI wertvoll ist. Manchen ist vielleicht sogar tiefergehend bewusst, das sich gerade unsere EI auf die Qualität unserer Beziehung zu uns selbst und darauf aufbauend zu anderen, damit entscheidend auf unsere subjektiv empfundene Lebensqualität auswirkt. Manche haben ggfls. ihre Schwierigkeiten damit, die eigene EI zu trainieren, oder stehen sich gar selbst im Weg, indem sie annehmen, es sei gar nicht (mehr) möglich. Andere trauen sich möglicherweise nicht, sich einzugestehen, dass sie tatsächlich Optimierungsbedarf haben und suchen gar nicht erst nach Wegen oder Hilfe. Hinzu kommt die Krux, dass wir uns selbst stets für emotional intelligenter halten, als wir es tatsächlich sind. (Blinder Fleck/ Selbstbild). Das ist wohl einfach so. Damit dürfen wir unseren Frieden schließen.

Ehrliches Feedback zu den fünf Teilkonstrukten[1] der EI findet sich jedoch immer und schnell bei anderen, da es ja im Kern um das Gestalten von Beziehungen geht. (Fremdbild) Dieses einzuholen kann helfen, Augen zu öffnen. Wer privat sehr mutig ist, fragt seine 14 jährigen Kinder, die es uns liebend gerne ganz genau sagen, wie weit es um die Entwicklung unserer eigenen sozialen Kompetenzen bestellt ist. 😉 Beruflich können 360 Grad Feedbacks und anonymisierte Fragebögen/ Umfragen zum „Engagement/Enablement“ oder auch zur psychosozialen Belastung am Arbeitsplatz aufschlussreich sein – außerdem zum Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten, der in der Regel für den jeweiligen Mitarbeiter alles überstrahlend wirkt. Daneben gibt es diverse Persönlichkeitstests, die mehr oder weniger empfehlenswert sind. Ich halte es hier für gut, wenn insbesondere Fairness als eines der wichtigsten Grundbedürfnisse und die Einzigartigkeit von Persönlichkeit in ihrer individuellen Ausprägung reflektiert wird, ohne Menschen zugleich in ggfls. farblichen „Schubladen“ zu sortieren, aus denen Sie nicht mehr herauskommen (wollen).

Im Außen reflektiert dabei nicht nur die Qualität unserer Beziehungen unser emotionale Intelligenz. <-> Auch zum Beispiel unser Gesundheitszustand mag es uns in jedem Moment sehr schön authentisch sagen, wie achtsam wir mit uns selbst umzugehen vermögen, umgegangen sind. Auch Gesundheit lässt sich bekanntlich mit dem Kopf durch die Wand erreichen (Stichwort „medikamentöse Symptombehandlung“) oder auf „emotional intelligente“ Art und Weise – anschauend, anerkennend in Kooperation mit dem eigenen Körper, mit unserer/ mit der  Natur. Es kann natürlich sein, dass wir uns bemühen dürfen, auch hier das Tatsächliche zu erkennen, und dass wir uns anschließend für uns selbst ein- und durchsetzen dürfen. Letztlich haben jedoch wir die Wahl, welche Wege wir gehen (Wahl des Arztes/ Therapeuten), auch im Umgang mit uns selbst (problem- versus lösungsorientiert) – in unseren Breitengraden heute Dank-sei-Gott: immer. <-> Unser Planet spiegelt uns als Menschheit permanent und schonungslos, wo unser Handeln nachhaltig, emotional intelligent, also kooperativ mit der Natur war und ist (intakte Natur) und wo nicht (zerstörte Natur). Frage ist hier, wie hoch der Leidensdruck tatsächlich noch werden muss, um wirklich weltweite Bewusstseins- und Verhaltensänderungen zu erwirken für das (Er-)Finden nachhaltig greifender Lösungen? Unter anderem von dieser Frage dürfte nicht weniger als die Existenz der Menschheit, nicht unbedingt der Natur (je nachdem), abhängen …

Ich bedaure die beobachtbare Tendenz, zu sagen, Kipp-Punkte seien bereits überschritten, es sei bereits zu spät, es gäbe keine Chance mehr für die Er/Findung von Lösungen, für das Wunder. Emotional Intelligent bis brillant wäre es, die weltweit zur Verfügung stehenden Ressourcen, Stärken, Potentiale und die Zeit sehr fokussiert und sinnvoll zu nutzen in globaler Zusammenarbeit – hierarchieübergreifend crossfunktional auf Augenhöhe – für die Klärung und Lösung unserer größten aktuellen Herausforderungen, stringend und fokussiert = mein Plädoyer nicht nur für das weltweite gemeinsame Training  sondern die Anwendung all unserer emotionalen Intelligenz im Kontext nachhaltigen Umweltschutzes, für den Erhalt des Gleichgewichts der Erde und der Natur/ zum Erhalt und Bewahrung der Schöpfung …

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Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
Peter Mertingk in D-64546 Mörfelden-Walldorf (Flughafen Frankfurt 10 km)
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eMail: dialog(at)petermertingk.de

Quellenangabe:

[1] Fünf Kriterien emotionaler Intelligenz

 


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