Unser allgemeines und bisheriges Weltbild erweitert sich ständig. Es verändert sich in den Facetten zugrunde liegender Annahmen, ebenso das Weltgeschehen als Spektrum beobachtbaren Handelns der Menschen lokal vor Ort als auch globaler Akteure weltweit.

Erweiterung bzw. Veränderungen nehme ich gerne sehr bewusst wahr, das heißt „Weltgeschehen“  verfolge ich sehr interessiert, schaue hin und erkenne an, differenziert. Oftmals reflektiere ich diese sehr bewusst mit Hilfe von dafür geeigneten, nützlichen Prozessen, um u.a. mit dem klar zu kommen, was sie zum Teil in mir ganz persönlich an Empfindungen und Emotionen auslösen, und um ggfls. mehr Abstand und einen noch besseren Überblick zu gewinnen – bedarfsweise. Differenzierung halte ich für wichtig – je nach Re(li)gion und den jeweiligen normativen gesellschaftlichen Standards.

Von der Grundannahme gehe ich dabei aus, dass sich gerade Erweiterung, Bewusstseinswandel bzw. Veränderung „nicht“ verhindern lassen. Wir können machen, denken, sagen, tun, ja unterlassen, was wir wollen, der Wandel per se / die Veränderung, die Erweiterung lassen und werden sich niemals verhindern lassen. Leben ist Wachstum also Erweiterung und „Veränderung“. Die uns umgebende Natur lebt es uns beständig vor und wir als Menschen sind Teil der Natur. Wie gehören dazu. Diese Grundannahme, dass sich Veränderung nicht verhindern lässt, begründet zugleich „zentral“ einen Paradigmenwechsel, nicht nur im Coaching Bereich.[1]

Viele Arten von Paradigmenwechsel interessieren und faszinieren mich über Jahre seit jeher. Bekanntestes Beispiel „Erde Scheibe/ Erde rund“, aber auch in vielen anderen Fällen gab und gibt es immer wieder zahlreiche Paradigmenwechsel. Neuen Erkenntnissen folgen erweiterte Grundannahmen, die die Welt und das Handeln komplett verändern. So werden Verhaltensweisen, die vor Jahren noch unvorstellbar waren, heute mit Selbstverständlichkeit an den Tag gelegt. Die Geschwindigkeit der Wechsel scheint in manchen Bereichen enorm zuzunehmen. Jedes beobachtbare konstruktive Verhalten aufgrund veränderter oder erweiterter Grundannahmen begeistert mich und lässt mich zugleich hoffen.

Meine beste Hoffnung in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen weltweit ist, es geht dennoch hin in Richtung einer Welt erhaltenden, friedvollen, nachhaltigen, mit der Natur kooperativen und zugleich ganzheitlichen Orientierung – diese an den Tatsachen ausgerichtet, die der Wirklichkeit entsprechen. These: Unser Problem ist dabei zumeist nicht „zu viel“ an Wissen, sondern Wissen, das nicht den Tatsachen entspricht – Stichwort „Wissenschaft als letzter Stand des Irrtums.“ Das kostet uns, neben einer Mentalität des Nicht-Wahrhaben-Wollens, Zeit, die wir scheinbar nicht haben. Wir dürfen daher den Tatsachen ins Auge schauen und von tatsächlichen Realitäten ausgehen. Es gilt das Tatsächliche anzuschauen, anzuerkennen, dann den notwendigen Abstand zu finden und wirklich passgenaue neue nachhaltige Lösungen zu (er)finden – dann diese Wege idealerweise mit Mut und Enthusiasmus zu gehen und aktiv handelnd umzusetzen.

Die Volkswissenschaften sprechen seit jeher von klein „t“ (= technischer Fortschritt) als Schlüssel dafür, dass die Lichter bisher doch immer wieder nicht, wie vom Club of Rome prophezeit ausgegangen sind. Ob uns „t“ wieder und wieder retten wird, bleibt abzuwarten und zu hoffen. Was wir in jedem Fall aus führungstechnischer Sicht tun können, ist, ein Umfeld zu schaffen, das „t“ begünstigt und Erfindergeister anzieht und weckt, ermutigt und „enabled“. Wir dürfen hoffen, ich glaube persönlich daran und habe den Traum, dass es gelingt. Hoffnung sei dabei nicht die Überzeugung, dass es gut herauskommen wird, sondern die Gewissheit, dass es sich lohnt, etwas zu tun, egal wie es herauskommt.[2] So wirke ich immer wieder gerne persönlich daran mit, wenn sich Möglichkeiten bieten, lösungsorientiert in Zukunftsprojekten zu arbeiten, wo hilfreich, nützlich und sinnvoll mit anderen förderlich interagierend, für eine nachhaltige saubere friedvolle Welt in der es auch noch für unsere Kinder zu leben lohnt.

Dabei sind „Ziele“ stets Eckpfeiler emotionaler Intelligenz (EI). Und es geht bei der Zielerreichung und im Umgang mit anderen, auch mit der (Um)Welt um das WIE. Emotional intelligent bis brillant gehen wir immer dann vor, wenn es uns (als Mensch/heit) gelingt, unsere Ziele gerade nicht mit dem Kopf durch die Wand, was jede/r leicht tun kann, sondern in Kooperation mit dem bestehenden Umfeld zu erreichen – im Rückspiegel echte Gesundheit, gelingende Beziehungen, saubere Meere, intakte Natur, das Gleichgewicht von Klimaverhältnissen uvm. – vor allem Friedvolles, Diplomatisches, Lebensbejahendes …

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Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
Peter Mertingk in D-64546 Mörfelden-Walldorf (Flughafen Frankfurt 10 km)
Telefon: +49 (0)6105 999677
eMail: dialog(at)petermertingk.de

Quellenangabe:

[1] Steve des Shazer, Lösungsorientiertes Kurzzeit-Coaching

[2] Frei nach Vaclav Havel in: Disturbing the Peace

 


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Viel Erstrebenswertes passiert auf allen Bewusstseinsebenen einiger Gesellschaften, Länder und Fachgebiete. Andernorts gibt es leider wenig bis rückläufige Tendenzen, und auch völlig anders gelagerte, im Grunde gegenläufige Gesinnungslinien. Es ist aus meiner Sicht immer sehr zu begrüßen, wenn es diesen Wunsch, gar Sehnsucht gibt hinzu mehr emotionaler Intelligenz(EI) im Privatleben und im Berufsleben.

Der Begriff der emotionalen Intelligenz ist heute hinlänglich bekannt und seit vielen Jahren bereits wissenschaftlich ergründet und definiert – also „salonfähig“. Wir wissen sehr genau, welche Teilaspekte die EI ausmachen. Es gibt allerlei Angebote am Markt, sich mit diesen zu befassen und gezielt zu entwickeln. Vielen in unserer westlichen Welt ist zudem mittlerweile gut bekannt, dass privat wie beruflich EI wertvoll ist. Manchen ist vielleicht sogar tiefergehend bewusst, das sich gerade unsere EI auf die Qualität unserer Beziehung zu uns selbst und darauf aufbauend zu anderen, damit entscheidend auf unsere subjektiv empfundene Lebensqualität auswirkt. Manche haben ggfls. ihre Schwierigkeiten damit, die eigene EI zu trainieren, oder stehen sich gar selbst im Weg, indem sie annehmen, es sei gar nicht (mehr) möglich. Andere trauen sich möglicherweise nicht, sich einzugestehen, dass sie tatsächlich Optimierungsbedarf haben und suchen gar nicht erst nach Wegen oder Hilfe. Hinzu kommt die Krux, dass wir uns selbst stets für emotional intelligenter halten, als wir es tatsächlich sind. (Blinder Fleck/ Selbstbild). Das ist wohl einfach so. Damit dürfen wir unseren Frieden schließen.

Ehrliches Feedback zu den fünf Teilkonstrukten[1] der EI findet sich jedoch immer und schnell bei anderen, da es ja im Kern um das Gestalten von Beziehungen geht. (Fremdbild) Dieses einzuholen kann helfen, Augen zu öffnen. Wer privat sehr mutig ist, fragt seine 14 jährigen Kinder, die es uns liebend gerne ganz genau sagen, wie weit es um die Entwicklung unserer eigenen sozialen Kompetenzen bestellt ist. 😉 Beruflich können 360 Grad Feedbacks und anonymisierte Fragebögen/ Umfragen zum „Engagement/Enablement“ oder auch zur psychosozialen Belastung am Arbeitsplatz aufschlussreich sein – außerdem zum Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten, der in der Regel für den jeweiligen Mitarbeiter alles überstrahlend wirkt. Daneben gibt es diverse Persönlichkeitstests, die mehr oder weniger empfehlenswert sind. Ich halte es hier für gut, wenn insbesondere Fairness als eines der wichtigsten Grundbedürfnisse und die Einzigartigkeit von Persönlichkeit in ihrer individuellen Ausprägung reflektiert wird, ohne Menschen zugleich in ggfls. farblichen „Schubladen“ zu sortieren, aus denen Sie nicht mehr herauskommen (wollen).

Im Außen reflektiert dabei nicht nur die Qualität unserer Beziehungen unser emotionale Intelligenz. <-> Auch zum Beispiel unser Gesundheitszustand mag es uns in jedem Moment sehr schön authentisch sagen, wie achtsam wir mit uns selbst umzugehen vermögen, umgegangen sind. Auch Gesundheit lässt sich bekanntlich mit dem Kopf durch die Wand erreichen (Stichwort „medikamentöse Symptombehandlung“) oder auf „emotional intelligente“ Art und Weise – anschauend, anerkennend in Kooperation mit dem eigenen Körper, mit unserer/ mit der  Natur. Es kann natürlich sein, dass wir uns bemühen dürfen, auch hier das Tatsächliche zu erkennen, und dass wir uns anschließend für uns selbst ein- und durchsetzen dürfen. Letztlich haben jedoch wir die Wahl, welche Wege wir gehen (Wahl des Arztes/ Therapeuten), auch im Umgang mit uns selbst (problem- versus lösungsorientiert) – in unseren Breitengraden heute Dank-sei-Gott: immer. <-> Unser Planet spiegelt uns als Menschheit permanent und schonungslos, wo unser Handeln nachhaltig, emotional intelligent, also kooperativ mit der Natur war und ist (intakte Natur) und wo nicht (zerstörte Natur). Frage ist hier, wie hoch der Leidensdruck tatsächlich noch werden muss, um wirklich weltweite Bewusstseins- und Verhaltensänderungen zu erwirken für das (Er-)Finden nachhaltig greifender Lösungen? Unter anderem von dieser Frage dürfte nicht weniger als die Existenz der Menschheit, nicht unbedingt der Natur (je nachdem), abhängen …

Ich bedaure die beobachtbare Tendenz, zu sagen, Kipp-Punkte seien bereits überschritten, es sei bereits zu spät, es gäbe keine Chance mehr für die Er/Findung von Lösungen, für das Wunder. Emotional Intelligent bis brillant wäre es, die weltweit zur Verfügung stehenden Ressourcen, Stärken, Potentiale und die Zeit sehr fokussiert und sinnvoll zu nutzen in globaler Zusammenarbeit – hierarchieübergreifend crossfunktional auf Augenhöhe – für die Klärung und Lösung unserer größten aktuellen Herausforderungen, stringend und fokussiert = mein Plädoyer nicht nur für das weltweite gemeinsame Training  sondern die Anwendung all unserer emotionalen Intelligenz im Kontext nachhaltigen Umweltschutzes, für den Erhalt des Gleichgewichts der Erde und der Natur/ zum Erhalt und Bewahrung der Schöpfung …

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Quellenangabe:

[1] Fünf Kriterien emotionaler Intelligenz

 


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Aus meiner Erfahrung drückt sich also der Zustand der emotionalen Intelligenz (EI) in unterschiedlichster Weise in direkter Korrelation zu der Einzigartigkeit unserer Persönlichkeit aus – im Privatleben wie im Berufsleben. Im Führungskräfte Coaching fällt eine Konstellation immer wieder auf: Wähnen sich Führungskräfte in Notsituationen, die tatsächlich gar keine sind, machen sie oft von weniger förderlichen Führungsstilen Gebrauch, die vieles auf Beziehungsebene (unnötig) zerstören können. Gute Führungskräfte bleiben auch im Krisenmodus authentisch und gerade dann mit ihren Mitarbeitern eng verbunden (Stichwort „Zeit für sehr gute Zusammenarbeit“). Maskerade hingegen führt nicht weiter, wenn es wirklich brennt. Die Belegschaft ist sensibler geworden und spürt heutzutage recht gut, ob tatsächlich die Notsituation gegeben ist oder eben nicht/ ob sich die Führungskraft beispielsweise einfach nur gestresst, überfordert, überlastet fühlt aufgrund wachsenden Drucks, Zeitnot, Wandel oder auch privaten oder gesundheitlichen Querschlägen. Wohl dem, der gelernt hat, wenn er Menschen führen darf, sich selbst sehr gut wahrzunehmen und achtsam zu führen. Gerade in Momenten der Reizüberflutung zeigt sich, welche Kompetenzen zur Selbstführung vorhanden bzw. gereift sind. Der Umgang mit sich selbst überträgt sich in der Regel auf andere unmittelbar. Gelingt es, unerwünscht erscheinende Emotionen, die ad hoc und massiv sein können, in förderliche Bahnen zu lenken, oder lassen wir Situationen eskalieren. Letzteres kann jeder. Die Transformation starker Energien in Förderliches kann herausfordernd anmuten, lohnt sich jedoch – immer.

Wie ein Zug ohne Bremse können Emotionen kaum zu stoppen, mächtig sein – beruflich wie privat: Häufig kochen Emotionen hoch, ohne dass wir wissen, woran es liegt. Reiz-Reaktions-Mechanismen laufen blitzschnell ab. Damit wir uns in solche Situationen orientieren können, ist es notwendig, dass wir bewusst innehalten, Emotionen anschauen, erkennen und adäquat auf sie reagieren können. Zur Eskalation führt oftmals, dass andere dem was uns wichtig ist kein Verständnis entgegenbringen. Empathie oder Mitgefühl erzeugen jedoch Verständnis. Empathie, als hohe Kunst der Emotionserkennung nützt uns nicht nur in Projekten, schließlich fördern gute Kommunikation und Führung den Projekterfolg erwiesenermaßen stärker als eingesetzte Tools und Technologien generell.

Für Führungskräfte ist es heute noch wichtiger, tragfähige Beziehungen zu ihren Mitarbeitern aufzubauen und sie effektiv zu führen als noch vor ein, zwei oder gar drei Jahrzehnten. Belegschaften sind heute heterogener als früher. Mitarbeiter sind selbstbewusster und fordernder – speziell in den Berufen und Branchen, in denen ein Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften besteht.

Wie sind gewonnene Erkenntnisse weiterzuentwickeln?

Weiterentwicklung, Wachstum, Veränderungen finden immer statt. Sie lassen sich nicht verhindern. Alles reift, wächst und gedeiht. Was sind die Anzeichen des Fortschritts? Das ist Leben. Die Möglichkeiten sind so vielfältig und individuell wie wir Menschen selbst. Wir sollten uns in jedem Fall bewusst sein, dass es lohnt, unsere Energien ggfls. zu transformieren, emotionale Intelligenz und Führung zu leben. Die Qualität der Ergebnisse wird einfach besser, nachhaltiger. Achtsamkeit, Hinschauen, Bewusstheit helfen uns zudem schneller unsere Wunschvorstellungen zu realisieren und Um-/Irrwege oder gar unnötige Schäden zu vermeiden. Auch und vor allem dann, wenn es „Innehalten“ erfordert und dies wie ein Umweg erscheinen mag. Die nachhaltigere Qualität der Lösungen, der Beziehungen, der Momente des Lebens sind der Lohn. Regional gewonnene lösungsorientierte Erkenntnisse sollten überregional, global als „open source“ Quelle zur Verfügung stehen, damit Gruppen, Gesellschaften, Völker, die Menschheit geeint zusammenarbeiten können mit klaren Fokus auf das Notwendigste und Zielführendste in Anbetracht der größten Herausforderung, die die Menschheit je meistern durfte – das eigene Überleben …

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Ich halte Achtsamkeit und eine regelmäßige Selbstreflexion [(Selbst-)Coaching] für das A und O, um die eigene emotionale Intelligenz (EI) zu fördern – selbst für sich, wechselseitig mit einem Partner oder unter Anleitung/ Begleitung eines professionellen Coaches. Es gibt heute sehr schöne lösungsorientierte Tools den Erkenntnissen der Neurowissenschaften folgend aus den letzten 10 bis 15 Jahren (<-> nicht so sehr aus der Schatulle unsere guten alten 100jährigen Psychologie), die uns wunderbar helfen können, uns selbst sehr gut emotional intelligent bis brillant zu führen, Situationen/ Herausforderungen zeitnah bedarfsorientiert zu klären und Beziehungen förderlich zu gestalten. Jeder, der aufgeschlossen dafür ist, kann und sollte dies lernen aus meiner Sicht. Ich empfehle aus heutiger Sicht auf den Paradigmenwechsel im Coaching zu achten und sich statt problemorientierter <-> lösungsorientierte Ansätze anzueignen und zu verfolgen.

Größten Bedarf sehe ich aktuell in der Herausforderung als Menschheit zu lernen zeitnah international lösungsorientiert wirklich zusammenzuarbeiten – crossfunktional, hierarchieübergreifend, auf Augenhöhe. Hier ein sehr aktuelles Beispiel dafür, wenn auch drastisch, bei dem wir lernen dürfen, unverblümt den Tatsachen ins Auge zu schauen, anzuerkennen und globale Lösung zu finden – im besten Fall lassen uns diese Tatsachen auf o.g. Weise als Menschheit geeint zusammen arbeiten:

Stephen Hawking sagte, es gebe erschreckend logische Hinweise auf das Schicksal der Menschheit. Beschäftigt hat er sich mit den Grenzen von Zeit und Raum. Mit der Unendlichkeit des Alls. Mit seinem Verstand drang er dabei in Bereiche vor, die den Menschen zuvor verschlossen waren. Sein Verständnis stieß nur dann an Grenzen, wenn er die Argumente der Klimawandel-Leugner hörte. Die Auswirkungen der globalen Erderwärmung waren für ihn unbestreitbar zu sehen. Diskussion seien gänzlich überflüssig. Und trotzdem, er hatte eine Idee, wie man die Unbelehrbaren überzeugen könnte.

Hawking sagte: „Wenn ihr das nächste Mal einem Klimawandel-Leugner begegnet, sagt ihm, dass er eine Reise zur Venus machen soll. Ich zahle den Flug.“[1] Die Venus sei der Erde in vielerlei Hinsicht ähnlich, sagte Hawking. „Sie ist fast genauso groß wie die Erde, liegt ein wenig näher an der Sonne. Sie hat eine Atmosphäre. Es gibt aber auch Unterschiede. Der Druck auf der Venus sei 90 Mal höher als auf der Erde, genug um „ein U-Boot zu zerquetschen“. Die Temperatur betrage über 400 Grad Celsius. Und warum sind die Bedingungen auf der Venus so lebensfeindlich? Das passiert, wenn die Treibhausgase außer Kontrolle sind“, sagte Hawking. Früher war die Venus von Ozeanen bedeckt. Als der Planet sich erwärmte, verdampfte das Wasser und bildete eine Dampfschicht, unter der sich die Hitze staute. Ein erschreckendes Szenario, das auch der Erde bevorsteht, wenn die globale Erwärmung im derzeitigen Tempo voranschreitet. Deshalb rief Stephen Hawking zu Lebzeiten energisch zum Handeln auf. Dazu gehörte seiner Meinung nach nicht nur, alles dafür zu tun, den Klimawandel zu verlangsamen. Sondern auch, einen Plan B zu finden“. Hier dürfen wir nun hochkreativ werden, ggfls. liege bald die einzige Chance, uns vor uns selbst zu schützen, darin, den Weltraum zu bevölkern …

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Quellenangabe:

[1] Zitat aus der Sendung „Stephen Hawking’s Favorite Places“ nach wie vor auf der Seite Curiosity Stream anschaubar


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Für mich sind Führungskräfte der neuen Zeit in der Lage emotionale Intelligenz durch ihre Achtsamkeit und Selbstreflexion im Alltag zu leben. Sie ermutigen Mitarbeiter. Sie binden sie emotional nicht nur an Unternehmen sondern an sich selbst (emotional brillante Führung). Sie machen Mitarbeiter wie Kunden zu Fans. Sie schaffen ideale Voraussetzungen im (Team-)Umfeld, in dem die wichtigste Grundbedürfnisse von Mitarbeitern gesehen und geachtet werden, damit sie sich sicher, fair behandelt, wohl fühlen und ihre beste Leistung abrufen können. Der Unternehmenswert Mensch wird hier idealerweise „gesehen“ und gewertschätzt – nicht nur auf monetärer, sondern auch auf verbaler und emotionaler Ebene.

In den Vokabeln des New Work, der VUKA Welt und Agilität sehe ich menschlich sehr kompetente Führungskräfte sich bewegen, die begeistern können und weniger vorgeben, jedoch stark darin sind, coachend visionär zu führen, den Rahmen haltend sich als Prozessbegleiter verstehen und ggfls. gerne lieber am statt im Unternehmen arbeiten. Vor allem können sie ihre Mitarbeiter ermutigen, eigene Ideen auszuformulieren und einzubringen, so dass der Geist eines Unternehmens dank gelebten Mitarbeiterpotentials wahrhaft erwacht. Fast mittelalterlich mutet es aus meiner Sicht an, wenn auf den Ressourcen von Mitarbeitern regelrecht ein Deckel gehalten wird, diese unterdrückt und so gar nicht genutzt werden, wobei sie doch gerade dafür bezahlt werden sollten –  das Eigene einzubringen und zu entfalten. So durfte ich schon viele Augen von Mitarbeitern vor Begeisterung blitzen sehen, wenn sie merkten bzw. unter Tränen der Rührung davon erzählen konnten, wie gerade die von ihnen selbst entwickelte Idee aufgegriffen, budgetiert und umgesetzt werden konnte als Beitrag zum Wohl des Ganzen – Kunden wie Unternehmen. Dort geht es hin, idealerweise. Ein solches Umfeld, das für solches „Engagement und Enablement“ sorgt ist attraktiv, attraktiv für Talente aus aller Welt, es zieht mag(net)isch an. Und Achtung, bei sehr guten Führungskräften, Teamleitern oder auch Verkäufern: Wir haben in unseren Projekten erlebt, dass wenn diese Menschen wechseln, ganze Teams, Sekretärinnen, Kollegen, beim Verkäufer Kunden unabhängig von Marken mitwechselten, wenn irgend möglich. Aus Sicht eines solchen Chefs/ Verkäufers gelang „emotional brillante Mitarbeiter-/Kundenbindung“…

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Die künstliche Intelligenz ist eine Hilfe, unseren Alltag leichter zu meistern, im privaten Bereich zum Beispiel durch diverse Apps, im geschäftlichen Bereich verdanken wir manchen Algorithmus enorme Effizienzsteigerungen und Zeitgewinne. Künstliche Intelligenz definiert[1] als Erforschung „intelligenten” Problemlösungsverhaltens sowie Erstellung „intelligenter” Computersysteme ist für uns alle in vielerlei Hinsicht sehr nützlich.

Ganz allgemein beschäftige sich die KI mit Methoden, die es einem Computer ermöglichen, solche Aufgaben zu lösen, die, wenn sie vom Menschen gelöst werden, „Intelligenz“ erfordern. Die Frage ist spannend, können wir dies tatsächlich eines Tages übertragen auf „emotionale Intelligenz“? Ich denke (heute) „sehr begrenzt“, vor allem im Bereich der Empathie, des Mitgefühls. Und bei der KI ist es m.E. wie mit allem, es kommt auf das rechte, sinnvolle Maß der Nutzung und die Ausrichtung an. Man kann sie förderlich ethisch verwenden, oder auch unethisch missbrauchen oder gar zerstörerisch einsetzen – je nach Persönlichkeitsstruktur des Anwenders. Wir haben es (noch, wie immer) in der Hand.

Ein interessanter Trend auf den ich im Kontext von emotionaler Führung im Abgleich mit einer Studie[2] aufmerksam geworden bin, ist der Umstand, dass mehr als die Hälfte Angestellter weltweit Robotern inzwischen mehr als ihren eigenen Vorgesetzten vertraue. Dies lässt manches Vakuum an Führungskompetenz erahnen, sollte doch insbesondere Empathie von keiner Maschine ersetzt werden können. Künstliche Intelligenz sei am Arbeitsplatz jedoch immer stärker akzeptiert und ihre Hilfe immer mehr erwünscht. Hier stimme ich mit Führungskräften[3] überein, die sagen, dass die Beziehung zwischen Menschen und Technologie neu definiert werden und Organisationen den verändernden Erwartungen der Angestellten gerecht werden dürfen. Führungskräfte müssen zudem gerade heute noch mehr Soft Skills und emotionale Intelligenz zeigen, um die Herausforderung der KI zu meistern.

Quellenangaben:

[1] Gablers Wirtschaftslexikon

[2] Das ergab eine Umfrage des US-Technologiekonzerns Oracle und der Beratungsfirma Future Workplace

[3] Shaakun Khanna, Leiter der Abteilung für Human Capital Management bei Oracle im asiatischen Rau


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Mein Artikel erschien im KGS Bremen Magazin im Juni/Juli 2017 unter dem Schwerpunktthema: „Über emotionale Reife“. Das KGS Bremen Magazin ist ein zweimonatlich erscheinendes Printmagazin mit Themen und Terminen für mehr Leichtigkeit, Lebensfreude, Gesundheit, Inspiration und natürliche Potentialentfaltung im praktischen Alltag. Für weitere Informationen folgen Sie nach Lektüre gerne diesem Link -> Körper Seele Geist Magazin Bremen

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