Kleben Sie an einem Ziel – zu sehr? Lernen Sie „Loslassen“. Seien Sie mutig, werfen Sie Ihre Prinzipien auch einfach mal über Bord. Für durchschlagenden Erfolg ist manchmal  gerade dies ein Schlüssel. Lassen Sie einfach mal los. Was geschieht, wenn der Bogenschütze das Ziel anvisiert hat und den Pfeil nicht loslässt? Er ermüdet. Was passiert, wenn er den Bogen „überspannt“? Er zerbricht. Lassen Sie los. Mutig „handelnd“, lassen Sie los. Lassen Sie Ihre Vorstellungen und Energien frei, immer in dem tiefen Urvertrauen, dass sich realisieren wird, was Sie sich wünschen. Immer mit dem tiefen Wissen, dass alles zu unserem Wohle geschieht. Wenn Sie „den Bogen“ zu lange festhalten oder „überspannen“, bekommen Sie nur das Gefühl, dass ihr Ziel niemals Wirklichkeit wird. Und genau das kann dann zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden und dann auch eintreffen. Tatsächlich ist es auch möglich, zu krampfhaft und zu verbissen zu sein. Dann kommt oft Frust auf anstelle positiver beflügelnder Emotionen.

Stattdessen ist es schlau, den Dingen ihren Lauf zu belassen. Tun Sie, was Sie lieben. Entspannen Sie sich. Machen Sie sich bewusst, dass Sie einzigartig und ideal geschaffen sind und alles ist genau gut so, so wie es ist. Sie werden bekommen, was Sie wollen, früher oder später. Manchmal kann es sein, dass wir uns anstrengen dürfen, es kann schwer sein, und es bedeutet einfach, dass wir uns einlassen auf das Leben und es nehmen, wie es ist, anstatt kämpfend versuchen, es zu kontrollieren. Seien sie sich immer bewusst: Dieses Universum möchte, dass wir glücklich sind.

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Bei Interesse lesen Sie auch diese Blogartikel:

-> „Ziele: Bleiben Sie dran wie eine Briefmarke“
-> “Warum S.M.A.R.T.-Ziele oft nicht funktionieren: Die Haltungsebene fehlt!”


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Bei der Entscheidung für ein neues Ziel – für eine neue Vision –  kann es vorkommen, dass wir uns selbst „überschätzen“ darin, was wir in einem Jahr zu leisten im Stande sind. Das Leben wird uns Hinweise geben, aus denen wir in Dankbarkeit lernen dürfen – nun gut. Einstein folgend können wir jedoch realisieren, was wir uns vorzustellen vermögen. Unser Bewusstsein sei so angelegt, dass wir uns nur vorstellen können, was wir auch realisieren können – wir tragen dafür sozusagen alle Fähigkeiten und Potentiale in uns; es kann jedoch sein, das wir uns für die Realisierung anstrengen dürfen und es ist bekannt, wir „unterschätzen“ oft dramatisch, was wir in zehn Jahren zu leisten im Stande sind.

Ein Blick in den zeitlichen Rückspiegel kann diesbzgl. aufschlussreich sein und Kraft geben:

  • Was haben Sie innerhalb der letzten zehn Jahren erreicht?
  • Was erschien Ihnen vor elf Jahren als größte Herausforderung, unmöglich oder möglicherweise gar als Utopie?

Ich bin sicher, wenn Sie sich Zeit für diese Fragen nehmen, werden Sie Vieles finden – je mehr sie schauen, desto mehr. Nehmen Sie sich gerne bewusst Zeit dafür. Wenn Sie das Bedürfnis verspüren, erstellen Sie eine Übersicht, ein Mindmap oder gestalten Sie eine Collage, so haben sie alles mit einem Blick vor sich. Es ist für uns hilfreich, wenn wir uns unserer Leistungen und Ergebnisse bewusst sind und bleiben. Sie sind Kraftspender für unseren heutigen Alltag, für das Meistern neuer Herausforderungen und um unserer wahren Verantwortung gerecht zu werden – permanent weiter persönlich zu wachsen. Die Dankbarkeit und Wertschätzung für das, was wir erreicht haben gibt uns Kraft.  Genau wie unsere neuen Visionen und Ziele uns magische Kraft geben, wenn wir uns für die Realisierung entscheiden, sie wirklich uns selbst entspringen und zu unserer Persönlichkeit passen.

Überprüfen Sie Ihre persönlichen Ziele in Ihren verschiedenen Lebensbereichen regelmäßig, denken Sie u.a. mit Hilfe Ihres Zehn-Jahres-Blick groß, und dann bleiben Sie dran  –  so wie die Briefmarke, die bekanntlich nur ihre Aufgabe/ Berufung erfüllen kann, wenn sie an der Sache dran bleibt, so lange bis sie am richtigen Bestimmungsort angekommen ist. Kraft spendend wirkt sich auch für den Überblick über Ihrer Ziele und Visionen das Erstellen einer Collage oder eines Mindmap aus. Zudem sollten Sie Ihr wohlgesonnenes Umfeld an ihren Zielen, Werten und Visionen teilhaben lassen, andernfalls sich darauf fokussieren vorzuleben, was Sie neu erkannt haben. Napoleon Hill brachte es wir folgt auf den Punkt: „Pflege deine Träume und Visionen, sie sind die Kinder deiner Seele, die Konzepte für deine zukünftigen Erfolge.“

Ich wünsche Ihnen dabei einen sehr guten Kontakt zu Ihrer inneren Führung und den Mut, ihrer eigenen inneren Führung aktiv handelnd zu folgen. Gutes Gelingen bei der Realisierung „Ihrer“  Ziele und Visionen!

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Bei Interesse lesen Sie auch diesen Blogartikel -> „Warum S.M.A.R.T.-Ziele oft nicht funktionieren: Die Haltungsebene fehlt!“

 


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Stille in einer hektischen Welt

Wie viele alltägliche Momente gehen Ihnen „verloren“,z.B. an der Kasse im Supermarkt, im Stau auf der Autobahn oder in langweiligen Meetings?

Was wäre, wenn Sie solche Momente dazu nutzen könnten, um ruhiger, ausgeglichener und zufriedener zu werden? Wie das geht? Martin Boroson gibt darauf eine einfache Antwort: One Moment Meditation. Indem Sie nur eine Minute lang meditieren, können Sie jeden Moment nutzen, um in kürzester Zeit zu entspannen, Stress abzubauen, den Geist zu erfrischen und kreative Kräfte zu wecken. Fundiert, spielerisch und vor allem praktisch zeigt Boroson, dass innerer Frieden kein unerreichbares Ziel ist das viel Zeit erfordert. Es braucht tatsächlich nur einen Moment.

„Du musst nicht erst in ein Retreat gehen, deinen Job kündigen oder zweimal täglich zwanzig Minuten aufbringen, um innere Ruhe zu erlangen. Ruhe und Frieden sind allgegenwärtig.“

Clip zum Buch: One Moment Meditation, Stille in einer hektischen Welt (J.Kamphausen, März 2012)

Quelle: http://www.one-moment-meditation.de/one-moment-meditation


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Von Stress spricht heute jeder. Ob in der Schule, im Beruf oder beim Einkauf im Supermarkt. Stress scheint heutzutage allgegenwärtig zu sein. Doch was ist eigentlich Stress?

Der ungarisch-kanadische Arzt Hans Selye prägte den Begriff Stress bereits 1936 und beschrieb damit eine »unspezifische Reaktion des Menschen auf jegliche Anforderung«. Stress, abgeleitet vom lateinischen »stringere« für anspannen, versetzt uns in erhöhte Alarm- und Handlungsbereitschaft, um eine bestimmte Herausforderung oder auch bedrohliche Situation zu meistern. Insofern ist die Stressreaktion eine lebenswichtige Reaktion unseres Körpers und Geistes. Schädlich wird Stress dann, wenn die Stressreaktion über längere Zeit anhält und zu seelischer sowie körperlicher Beanspruchung und Belastung führt.

Wenn von Stress die Rede ist, denken die meisten zunächst an die berufliche Tätigkeit. Viel schwerwiegendere Stressfaktoren finden sich allerdings im zwischenmenschlichen Bereich. Besonders gravierend sind chronische Konflikte in der Paarbeziehung, Ehescheidung, Krankheit oder Tod eines nahen Angehörigen. Weitere Stressfaktoren sind Erkrankungen, Geldmangel und Schulden, Lärm, Ängste sowie Depression. Auch im Beruf spielt nicht die Arbeit selbst die Hauptrolle, sondern vielmehr zwischenmenschliche Faktoren. Mangelnde Führungseignung des Vorgesetzten, fehlende Gestaltungsmöglichkeiten, Zeitmangel und Termindruck, aber auch Unterforderung oder Überforderung sind die wichtigsten Ursachen dafür. Ebenso ist eine längere Arbeitslosigkeit ein starker negativer Stressor.

Zwei Arten von Stress

Es ist von Mensch zu Mensch verschieden, ob eine bestimmte Situation als positiv oder belastend empfunden wird. Der positive Stress (Eustress) zeigt eine belebende Wirkung, fördert Kreativität und Vitalität und bildet die Grundlage, Herausforderungen zu meistern. Eustress führt zu Genugtuung, Zufriedenheit, Entspannung und Erfolgsgefühl. Anders ist es, wenn ein Dauerstress entsteht (maligner Distress). Bei diesem negativen Stress ist der Beginn oft nicht mehr klar bestimmbar, die seelischen und körperlichen Leistungsgrenzen werden wiederholt überschritten. Darüber hinaus führen Erfolgserlebnisse nicht mehr zur Entlastung, sie werden oft gar nicht mehr wahrgenommen. Es kommt zu Selbstzweifeln und Schuldgefühlen – und in der Folge oft auch zu zunehmend ungesundem Verhalten wie vermehrtem Rauchen, übermäßigem Alkoholgenuss, kalorienreichem und ungesundem Essen, Bewegungsmangel und der Einnahme von Beruhigungsmitteln.

Was Sie gegen negativen Stress tun können

Lang andauernder Distress sollte unbedingt vermieden werden, denn er führt auf psychischer Ebene zu Depression, Angst und psychosomatischen Störungen. Er kann auch zu Reizmagen und Reizdarm führen sowie zu Magengeschwüren, Herzrhythmusstörungen, Hörsturz und Tinnitus. Unter Infektanfälligkeit, Hauterkrankungen und chronischen Schmerzen können Betroffene ebenfalls leiden. Besonders wichtig ist es, die Hauptstressquelle zu identifizieren. Oftmals bedarf es eines entschlossenen, mutigen Verhaltens, um die Stressquelle zu eliminieren.

Tipps gegen negativen Stress

  1. Identifizieren Sie die wichtigste Stressquelle
  2. Setzen Sie Grenzen und lernen Sie auch einmal »Nein« zu sagen
  3. Erlernen Sie Zeitmanagement
  4. Bewegen Sie sich und treiben Sie Sport
  5. Tun Sie sich etwas Gutes mit Entspannung, Massagen oder Wellness sowie Freizeitaktivitäten
  6. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte

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Quelle: Gastbeitrag mit freundlicher Genehmigung und Copyright by Dr. Rainer Hakimi und HALLESCHE Krankenversicherung Stuttgart


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Diese Übersicht von David R. Hawkins halte ich für wertvoll im Sinne unserer Selbst-Achtsamkeit. Je mehr wir uns unseres Bewusstseinszustandes bewusst sind oder werden, desto eher können wir Einfluss nehmen und unser Selbstmanagement optimieren und verfeinern. Warum nicht diese Übersicht ausdrucken und an der Wand an einem Ort platzieren, an dem wir tagsüber öfter mit unserer Aufmerksamkeit sind?

Nach Hawkins gibt es Bewusstseinsebenen, die uns eindeutig schwächen und es gilt, je höher unsere Bewusstseinsebene, desto mehr kommen wir wirklich in unsere „richtige Kraft“. Ab der Bewusstseinsebene „Mut“ zeige sich zum ersten Mal „Kraft“, d.h. wir sind fähig, mit den Chancen in unserem Leben gewinnbringend umzugehen. Ich zitiere hier gerne Gabriela Linne, die Gründerin von Unternehmen Kairos[1], sie nennt die Bewusstseinsebenen, die unterhalb von „Stolz“ angesiedelt sind, gerne spielerisch doch anschaulich „Tiefgarage“.

Die Ebenen des Bewusstseins. Von der Kraft, die wir ausstrahlen[2]:

  • Erleuchtung (700 bis 1000): Die Ebene der ganz Großen der Geschichte, die die spirituellen Lehren schufen.
  • Frieden (ab 600): Der Unterschied zwischen Subjekt und Objekt verschwindet.
  • Freude (ab 540): Wird die Liebe immer bedingungsloser, so wird sie als innere Freude erlebt.
  • Liebe (ab 500): Der Ursprung der Liebe liegt in der Person, die liebt. Sie ist Seinszustand.
  • Verstand (ab 400): Die Ebene der Wissenschaft – Intelligenz und Rationalität treten in den Vordergrund
  • Akzeptanz (ab 350): Wir sind selbst Quelle und der Schöpfer der Erfahrungen unseres Lebens
  • Bereitwilligkeit (310): Diese Energieebene kann als Tor zu den höheren Energieebenen angesehen werden.
  • Neutralität (ab 250): Die Energie ist sehr positiv, weil wir nicht länger Stellung beziehen müssen.
  • Mut (ab 200):  Auf dieser Ebene zeigt sich zum ersten Mal Kraft.
  • Stolz (ab 175): Diese Ebene ist Balsam für alle Schmerzen, die auf den tieferen Ebenen erlebt wurden.
  • Wut (ab 150): Diese Energie ist entweder destruktiv oder führt konstruktiv in die höheren Ebenen.
  • Begehrlichkeit (ab 125): Sie motiviert weite Bereiche des menschlichen Handelns bis einschließlich der Wirtschaft.
  • Angst (ab 100): Die Welt sieht gefährlich aus. Sie ist voller Fallen und Bedrohungen.
  • Kummer (ab 75): Dies ist die Ebene der Traurigkeit, des Verlustgefühls und der Niedergeschlagenheit.
  • Apathie (ab 50): Diese Ebene ist durch Armseligkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit charakterisiert.
  • Schuldbewusstsein (ab 30): In unserer Gesellschaft wird das Gefühl benutzt, um zu manipulieren und zu bestrafen.
  • Scham (ab 20): Diese Ebene ist dem Tod gefährlich nahe, z.B. durch Unterlassen von Schritten ins Leben.

David Ramon Hawkins (* 3. Juni 1927 in Milwaukee, Wisconsin, ✝ 19. September 2012 in Sedona, Arizona) war ein US-amerikanischer Mystiker, Arzt, Psychiater, spiritueller Lehrer und Autor. Hawkins arbeitete als Psychiater und leitete eine große psychiatrische Praxis im Staat New York. Nach der Niederlegung der klinischen Tätigkeit 1980 beschäftigte sich der in Zurückgezogenheit lebende Hawkins sieben Jahre lang vorwiegend mit Spiritualität und dem Bewusstsein. 1995 veröffentlichte er das Buch „Die Ebenen des Bewusstseins“. Hawkins‘ Hauptanliegen war die Förderung der Spiritualität im Menschen. Nach seiner Lehre ist spirituelles Wachstum das grundlegendste und tiefgreifendste Mittel zur Linderung von Leid in dieser Welt. Nach seinen Vorstellungen leben Menschen auf unterschiedlichen Bewusstseinsebenen und nehmen Wirklichkeit und Wahrheit in Relation zu ihrer Ebene wahr. Hawkins starb friedlich im Alter von 85 Jahren am 19. September 2012 in Sedona, Arizona, USA. [3]

[1] http://www.unternehmenkairos.de/

[2] Aus dem Buch von David R. Hawkins „Die Ebenen des Bewusstseins. Von der Kraft, die wir ausstrahlen.“

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/David_R._Hawkins

 


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Hochsensibilität – Fluch oder Segen? Wie wird Hochsensibilität definiert? Wie hoch ist der prozentuale Anteil hochsensibler Menschen in der Bevölkerung? In welchem Zusammenhang kann Hochsensibilität Fluch sein? Inwiefern kann Hochsensibilität Segen und echte Gabe sein? Welche Vorteile gibt es?  Welche Vorteile kann einem Unternehmen insbesondere ein hochsensibler Mitarbeiter bieten? Gibt es hochsensible Führungskräfte? Und ist Hochsensibilität möglicherweise eine weitere Form von Hochbegabung?

wi0l0324-ii-klWenn Sie das Thema interessiert, dann besuchen Sie gerne meine Website. Hier finden Sie Antworten und weitere Informationen zum Thema Hochsensibilität:

http://petermertingk.de/hochsensibilitaet/

Angebot: Einzelcoaching für „Hochbegabte

Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
Peter Mertingk in D-64546 Mörfelden-Walldorf (Flughafen Frankfurt 10 km)
Telefon: +49 (0)6105 999677

eMail: dialog(at)petermertingk.de

 


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