„… gibt es einen Raum. In diesem Raum hat der Mensch die Freiheit zu wählen und seine Reaktion selbst zu bestimmen. In dieser Freiheit liegen unser Wachstum und unser Glück.“[1] Wer hat es nicht schon andersherum leidvoll erlebt? Eine unserer Reaktionen lief blitzschnell ab aufgrund eines scheinbar unangenehmen Stimulus, also Reizes. Hinterher tat es uns leid. Wir hatten einmal mehr „etwas“ oder „ein Ziel“ mit dem Kopf durch die Wand erreicht. Es mag Menschen geben, auch noch in unserer heute so vermeintlich aufgeklärten und feinfühligen Zeit, die regelrecht stolz darauf sind, mit dem Kopf durch Wände zu gehen/gehen zu können, um Ihre Ziele zu erreichen. Doch wehe dem, der in seinen Rückspiegel schaut: Zerbrochene Mauern, Trümmer und übergangene oder überrannte Menschen. Was dieser Rückspiegel zeigt sind die deutlichen und unangenehmen Folgen emotional nicht intelligenten Handelns. Die übergangenen Menschen, sei es bewusst oder unbewusst, werden in Zukunft an Stühlen der Vorgesetzten sägen und möglicherweise dazu beitragen, dass „Machtmissbraucher“ weitere neue Ziele erschwert oder gar nicht mehr werden erreichen können.

Die Chance, auch für jedes antiquierte „Rhinozeros“ unter uns, liegt in dem Moment zwischen Reiz und Reaktion. Wem es gelingt, die Zeit „anzuhalten“, nachdem ein Stimulus erfolgt ist, kann sein Verhalten bestimmen und behält sein Zepter bewusst in der Hand. Wem es gelingt, einen Moment inne zu halten, kann sich befreien von automatisch ablaufen Reiz-Reaktions-Mechanismen und bewusst wählen aus einer Vielzahl unterschiedlicher kreativer Reaktionen aus seinem Verhaltensrepertoire. Welches Verhalten, welche Antwort, welcher Ton, welcher Stil ist sinnvoll, diplomatisch, förderlich, welches „wie“ schüttet nicht Öl ins Feuer, sondern wirkt und deeskaliert die Situation? Impulse gibt es viele. Sie sind jedoch nur wahrnehmbar für denjenigen, der innehält, frei von Emotion sich sinnvoll selbst fragt und offen ist für seine innere Führung. Diese entspringt idealerweise direkt unserem Wesenskern [2] und ist immer diplomatisch, immer lebensbejahend, fördernd, emotional intelligent bis brillant. Folgen Sie mutig handelnd dieser ihrer inneren Weisheit und Sie ernten klärende Prozesse, Lösungen in Kooperation mit dem bestehenden Umfeld. Emotionale Intelligenz gelingt. Emotionale Brillanz möglicherweise.  Im letzteren Fall schreiben Sie mir. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich an ihren Momenten emotionaler Brillanz teilhaben lassen – seien Sie intelligent, mit Gefühl.

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Bei Interesse lesen Sie auch diese Blogartikel:
-> “Emotionale Intelligenz“
-> „Emotionale Führung“

 

[1] Stephen R. Covey

[2] C.G. Jung

 


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„Nebenwirkung Tod oder Suizid durch synthetische Psychodrogen … Mit immer neuen Raffinessen wird für jede
menschliche Regung und Gefühlslage, ein neues Krankheitsbild katalogisiert, für immer neue Medikamente, welche auf Verkaufszahlen
warten – … Geld verdienen mit der vollkommenen synthetischen, medikamentösen Überwachung und Steuerung aller unserer
Emotionen und Stimmungen. Dabei hat es die Natur so eingerichtet, das ich trauere beim Tod eines oder mehrerer Menschen, an Geburtstage
meines (abgetriebenen) ungeborenen Kindes denke, vielleicht auch deren Schreie höre, weil meine Seele weint, auf dem Leistungsdruck der
Ellenbogengesellschaft mit natürlicher Erschöpfung reagiere, mein Gewissen mich quält, wenn ich meine(n) Ehe-frau/-Mann betrüge, über
„Leichen“ gehe um meine Karriere- oder Lebensziele zu erreichen, …

Die Folge von dauerndem Psychopharmakakonsum: Völliger emotionaler Abfall, und später körperlicher Verfall, Gleichgültigkeit dem Nächsten gegenüber
und Sinnlosigkeit führen dazu, dass mehr Menschen durch Suizid/Selbsttötung sterben und der Tablettenquälerei ein Ende setzen, als dass sie im Straßenverkehr sterben. Die
Psychopharmaka-Beipackzettelliste der „Nebenwirkungen“, besser Wirkungen, lesen sich wie ein Sammelsurium aus dem Grußelkabinett, Suizid eingeschlossen … Eine große Zahl von Psychiatrie-Opfern landete und landet in den Kliniken um dass sie mit hohen Impfdosen und Medikamentengaben vollkommen außer Gefecht gesetzt werden. …
Nach einer Jahr(zehnt)e langer experimenteller Behandlung sind viele dann seelisch und körperlich nur noch ein Wrack, in Anstalten untergebracht oder zumindest ohne fremde
Hilfe kaum noch überlebensfähig. Man trifft sie manchmal vor oder in Einrichtungen für Psychiatrieopfer oder sie haben sich aus dem gesellschaftlichen Leben weitgehendst verabschiedet.

Bei Studienarbeiten empfehle ich Einrichtungen und Verlage, ..  die aus Prinzip ethisch handeln … “

Quelle: Auszüge aus http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=_i_-PJVRfu8


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Autor: Klaus Werle

Die Zahl der Burnout-Opfer unter Managern wächst rasant. Die Krankheit ist auch eine Folge schlechter Führung. Jetzt zeigt eine Umfrage: Gerade die Leistungsträger fühlen sich bei der Prävention von Unternehmen und Vorgesetzten im Stich gelassen.

Obwohl die Erkrankungszahlen steigen und allein etwa im ersten Halbjahr 2011 jede siebte Krankmeldung auf Burnout oder Depression basierte, wird das Leiden in der Business-Welt überwiegend als Nicht-Thema begriffen. Kaum ein Top-Manager bekennt sich öffentlich zum Ausgebranntsein; allein, dass im Zusammenhang mit der Ablösung von Hartmut Ostrowski als Bertelsmann-Chef das böse B-Wort fiel, schien vielen schon eine hinterhältige Attacke auf den Business-Komment. In der aktuellen Titelgeschichte untersucht das manager magazin, welche Konzerne ihre Mitarbeiter krank machen.

Wenig zu sehen also vom beliebten Vorurteil, der Burnout sei unter Managern salonfähig geworden, gelte mancherorts gar als „Ritterschlag“, nach dem Motto: Wer ausgebrannt ist, demonstriert immerhin, dass er wirklich gebrannt hat für den Job.

Gleichgültig aber lässt die Wirtschaftslenker das Thema nicht – im Gegenteil. Gerade Führungskräften ist bewusst, dass ihr Agieren in einer immer dynamischeren und komplexeren Welt, in immer schlankeren Strukturen und mit immer größerem Verantwortungsdruck, sie besonders anfällig macht für die Symptomatik der chronischen Erschöpfung. Dies belegt eindrucksvoll eine Studie des Deutschen Führungskräfteverbands (ULA): Die rund 360 befragten Fach- und Führungskräfte betrachten den Burnout nicht als Modediagnose, sondern als ernst zu nehmendes Risiko.

So geben mehr als drei Viertel der Befragten an, die Häufigkeit beruflich bedingter Burnouts habe in ihrem Umfeld in letzter Zeit zugenommen. Nur gut jeder Dritte ist der Meinung, die Diskussion sei „übertrieben“ oder „überbewertet“. Doch führen diese Erkenntnisse nicht zu einem offeneren Umgang mit der Krankheit: Stolze 87 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Fach- und Führungskräfte eher dazu neigen, das Burnout-Risiko zu unterschätzen oder zu verharmlosen.

Die Brisanz der Umfrage liegt in der Frage nach den Faktoren, die nach Meinung von Fach- und Führungskräften den Burnout begünstigen: Ganz oben stehen, das mag noch wenig überraschen, „wachsende Arbeitsverdichtung“ und „Termindruck“. Doch gleich darauf folgt „fehlende menschliche und soziale Anerkennung durch Vorgesetzte“ – dies halten die Befragten für deutlich gravierender als etwa „fehlende fachliche Anerkennung“.

Angst um den Arbeitsplatz, mangelnde Identifikation mit dem Job sowie „gefühlte oder tatsächliche Unterbezahlung“ dagegen werden nur von wenigen Befragten als relevante Ursache für chronische Erschöpfung angesehen. Ganz am Schluss der Liste landen übrigens ethische Bedenken gegen die beruflichen Aufgaben.

Eine Folge schlechter Führung

Die Einschätzungen untermauern, was Arbeitsmediziner und Organisationspsychologen seit Langem vermuten: Die Zunahme der Burnout-Erkrankungen ist auch eine Folge schlechter Führung. Nicht Arbeit als solche macht krank, auch nicht in verdichteter oder flexibilisierter Form, sondern ihre schlechte Organisation. Denn Termindruck, Sparvorgaben und permanenter Effizienzsteigerung können weder Unternehmen (die im globalen Wettbewerb stehen) noch einzelne Führungskräfte (die selbst am Erfolg ihrer Firma ein ureigenes Interesse haben) etwas entgegensetzen.

Was sich aber ändern lässt und zudem deutliche Effekte für die Zufriedenheit im Job und damit direkt für die Zahl der Burnout-Erkrankungen haben dürfte, ist die Kultur eines Unternehmens. Insbesondere die Führungskultur. Die Frage also, wie Arbeit verteilt, wie strategische Ziele kommuniziert und wie Leistung bewertet wird. Die Antworten der befragten Fach- und Führungskräfte weisen die Richtung, in die es gehen könnte: Gefordert werden vor allem ein „wertschätzender Führungsstil“, aktives Feedback und eine starke Autonomie in der Erfüllung der eigenen Aufgaben.

Zwar stehen sich die Manager durchaus in der Pflicht zur Prophylaxe: 97 Prozent sehen sich selbst für ihre Gesundheit verantwortlich, mehr noch als Vorgesetzte und Arbeitgeber. Eine bessere Führungs- und Firmenkultur könnte dabei helfen – doch die Hoffnung darauf haben die Meisten offensichtlich bereits aufgegeben.

Denn was die Prävention von Burnouts, aber auch das Verhältnis von Vorgesetzten zu Mitarbeitern angeht, stellen die Befragten ihren Unternehmen durchgehend sehr mäßige Urteile aus. Abgetragen auf der Skala der Schulnoten liegen die Einschätzungen überwiegend im Bereich zwischen „Befriedigend“ und „Ausreichend“.

So wird das Bewusstsein der Unternehmensleitung über die Grenzen der Belastbarkeit von Fach- und Führungskräften im Schnitt mit 3,7 bewertet; das Bewusstsein des Vorgesetzten für die persönlichen Belastungsgrenzen mit 3,2. Selbst Bereiche, in denen zahlreiche Unternehmen in den vergangenen Jahren mit Seminaren, Check-Ups und Prophylaxe-Broschüren mächtig aufgestockt haben, fallen in der Bewertung durch: Sowohl Quantität als auch Qualität betrieblicher Präventionsangebote wie etwa das Gesundheitsmanagement bekommen die Note 3,5 – eine ganz schwache Drei oder eine gute Vier. Solange sich hier nichts tut, wird die Zahl der Erschöpften weiter steigen.

Vorbeugen: Was jeder tun kann, um die Gefahr eines Burnouts zu verringern

Achtsamkeit heißt die Zauberformel der Psychotherapeuten gegen den Burnout. Sie verstehen darunter eine bewusstes In-Sich-Hineinhorchen auf körperliche, seelische und geistige Signale der Erschöpfung, das sorfältige Beobachten der eigenen Arbeitsumgebung und -belastung. Die häufigsten Symptome der Überforderung sind Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen, starke Stimmungsschwankungen und ausbleibende Freude an der Arbeit, an Erfolgen.

Zweites Standbein für das Vermeiden von Burnout ist der bewusste und konsequente Bezug auf die eigenen Werte und Einstellungen. „Sich selbst in den Mittelpunkt des eigenen Lebens stellen“, nennt dies ein Betroffener: „auch und gerade imBeruf.“ Dort heißt es dann oft, Fremdbestimmungen zurückzuweisen. Auch jene der Chefs, die gern überall und permanent über ihre Mitarbeiter und deren Einsatz verfügen. In solchen Situationen geht es darum, ebenso diplomatisch wie deutlich nein zu sagen – und dieses Nein dann auch durchzusetzen.

Dies gelingt nur, wenn im Gegenzug auch die eigenen Ansprüche an die zu erbringenden Leistungen reduziert werden. Burnout-Patienten sind oft Perfektionisten. Den Burnout vermeidet jedoch, wer sich auch mit dem eigenen Mittelmaß oder gar mit Fehlern abfindet.

Schließlich helfen Rituale: „Ein heiliger Termin pro Woche, der unumstößlich genutzt wird für persönliche Erfüllung, für den Spaß am Leben, für sinnliche Genüsse“, wie es Burnout-Spezialist Hans-Peter Unger ausdrückt. Also feste Zeiten für Sport, Theater-, Kino- oder Konzertbesuche, für Ausflüge mit der Familie, für geselliges Essen und Trinken.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,835045,00.html


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“Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.”

Albert Schweitzer

1. Version  – seicht und offiziell:

Liebe Blog-Leser und KEETler,

liebe EQ Training & KEET Einzelcoaching Teilnehmer,

all dies zum Wohle des Ganzen oder wie immer gefragt: „Was ist hier & jetzt förderlich?“

Das Jahr 2012 stellt seine Weichen und auch mein Zug ist weiter in Bewegung in Richtung Zielbahnhof. Mein Etappenziel auf dieser Reise war es u.a. den einstigen KEET-Gedanken weiter lebendig zu halten.

Das Zustandekommen von Basic und A1 Seminaren waren meine Zielbilder, die sich u.a. Dank Euer aller Mithilfe realisierten. Vielen Dank dafür.

Heinz-Jürgen Scheld hat selbst wieder das Ruder übernommen. Und ich freue mich darauf, mich nun wieder neuen eigenen Herausforderungen zu stellen und sehe meine Zukunft woanders.

Ich danke Heinz-Jürgen und Beate und wünsche den beiden für ihre Zukunft gutes Gelingen.

Zum leichteren „in Kontakt bleiben“ findet ihr mich hier auf XING: http://bit.ly/Aum6Dd

Euch allen eine erkenntnisreiche Zeit, mit entsprechendem Bewusstsein gepaart, selbige auch mutig anzugehen.

Euer Peter Mertingk

PS: Auch Peter Schilbach und Kerstin Musehold haben von der Wiedergeburts-Stunde „Null“ in 2004 an der Realisierung mitgewirkt und verabschieden sich von heute an ebenfalls aus dem KEET Team.

Trotz der Auflösung würden wir uns freuen, mit jedem von Euch, wer möchte, in Kontakt zu bleiben:

Peter Schilbach & Kerstin Musehold: musehold-schilbach(at)t-online.de

Wir umarmen jeden einzeln von Euch und wünschen Euch für Eure Zukunft alles erdenklich Gute!

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Coach und Trainer für Emotionale Intelligenz, Führung und Selbstmanagement

Peter Mertingk

Diplom-Betriebswirt (FH)

Internet: Peter Mertingk

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2. Version – emotional wahr:

Liebe Blog-Leser und KEETler,

liebe EQ Training & KEET Einzelcoaching Teilnehmer,

wir müssen Euch heute bedauerlicherweise darüber informieren, dass wir uns mit sofortiger Wirkung aus dem KEET Team verabschieden und alle unsere Energien aus der Initiative zur Wiederbelebung der KEET Seminare zurückziehen.

Unüberbrückbare Differenzen mit Heinz-Jürgen u.a. in Zusammenhang mit Fragen des Führungs-, Managements- und Marketingstils, aber auch zu Aspekten der Wertschätzung und den so wichtigen zwischenmenschlichen Tönen lassen uns heute keine andere Wahl. Diese Erkenntnis und Entwicklung ist aus unserer Sicht nach Jahren intensivster Wiederaufbauarbeit von Stunde „Null“ an in 2004 nicht nur äußerst bedauerlich, sondern auch bitter.

Trotz der Auflösung würden wir uns freuen, mit jedem von Euch, wer möchte, in Kontakt zu bleiben:

Peter Schilbach & Kerstin Musehold: musehold-schilbach@t-online.de

Peter Mertingk: p.mertingk@gmx.net

Wir umarmen jeden einzeln von Euch und wünschen Euch für Eure Zukunft alles erdenklich Gute!

Herzliche Grüße,

Peter Mertingk, Peter Schilbach & Kerstin Musehold

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Coach und Trainer für Emotionale Intelligenz, Führung und Selbstmanagement

Peter Mertingk

Diplom-Betriebswirt (FH)

Internet: Peter Mertingk

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