Mein Artikel erschien im KGS Bremen Magazin im Juni/Juli 2017 unter dem Schwerpunktthema: „Über emotionale Reife“. Das KGS Bremen Magazin ist ein zweimonatlich erscheinendes Printmagazin mit Themen und Terminen für mehr Leichtigkeit, Lebensfreude, Gesundheit, Inspiration und natürliche Potentialentfaltung im praktischen Alltag. Für weitere Informationen folgen Sie nach Lektüre gerne diesem Link -> Körper Seele Geist Magazin Bremen

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Training emotionaler Intelligenz und Führungskräfte Coaching
Peter Mertingk in D-64546 Mörfelden-Walldorf (Flughafen Frankfurt 10 km)
Telefon: +49 (0)6105 999677
eMail: dialog(at)petermertingk.de


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„Melburn McBroom war ein tyrannischer Chef, der seine Mitarbeiter mit seiner Launenhaftigkeit einschüchterte. Das wäre vielleicht nicht aufgefallen, hätte McBroom in einem Büro oder in einer Fabrik gearbeitet. Aber McBroom war Flugkapitän.

Als Mc Broom sich irgendwann im Jahre 1978 im Anflug auf Portland, Oregon, befand, bemerkte er ein Problem mit einem der Fahrgestelle. Also ging er auf Warteschleife und bastelte währenddessen an dem Mechanismus herum.

Während Mc Broom sich wie besessen an dem Fahrwerk zu schaffen machte, ging die Kraftstoffanzeige der Maschine stetig gegen Null. Seinen Kopiloten fürchteten sich jedoch so sehr vor McBrooms Zorn, dass sie nichts sagten, nicht einmal , als die Katastrophe absehbar war. Beim Absturz der Maschine kamen zehn Menschen zu Tode.

Heute  wird die Geschichte diese Absturzes den Piloten während der Sicherheitsausbildung als warnendes Beispiel vorgehalten. [1] Achtzig Prozent aller Flugzeugabstürze beruhen auf Fehlern der Piloten, die sich hätten vermeiden lassen, wenn vor allem die Crew besser zusammengearbeitet hätte. Teamwork, offene Kommunkationsstränge, Kooperation, Zuhören und frei seine Meinung äußern – Anfangsründe der sozialen Intelligenz – werden jetzt neben dem fachlichen Können in der Pilotenausbildung besonders betont.

Das Cockpit ist ein verkleinertes Abbild jeder beliebigen Arbeitsorganisation. Wo es jedoch an der dramatischen Realitätsprüfung eines Flugzeugabsturzes fehlt, bleiben denjenigen, die nicht unmitelbar betroffen sind, die destruktiven Auswirkungen einer schlechten Moral, von eingeschüchterten Mitarbeitern und arroganten Chefs – oder sonstiger Kombinationen emotionaler Defizite am Arbeitplatz – oft weitgehend verborgen. Dabei gibt es etliche Zeichen, an denen man die Kosten ablesen kann: sinkende Produktivität, eine Häufung von verpaßten Fertigungsterminen, Fehler und Pannen, ein massenhafter Wechsel der Angestellten in eine angenehmere Umgebung. Für ein richtiges Maß an emotioinaler Intelligenz am Arbeitsplatz muss unausweichlich ein Preis bezahlt werden, und wenn er in die Höhe schnellt, können auch Firmen abstürzen und zugrunde gehen.“

Dieses aus meiner Sicht unter die Haut gehende sowie leidenschaftfliche Plädoyer für emotionale Intelligenz am Arbeitsplatz stammt aus der deutschen [2] ungekürzten Ausgabe Mai 1997 des Buches „EQ Emotionale Intelligenz“ von Daniel Goleman, 2. Auflage Juli 1997, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co, KG, München, S. 190 – Kapitel 10: Führung mit Herz.

Bitte machen Sie sich noch einmal bewusst:

  • Was ist falsch gelaufen? Was können wir aus der Geschichte lernen? Welches ist die Moral?
  • Was kann anders gemacht werden?
  • Was könnte in Zukunft auch noch helfen, die oben beschriebenen Probleme zu lösen oder zu vermeiden?

 

Wenn Sie das Thema interessiert, dann besuchen Sie gerne meine Website.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema:

http://petermertingk.de/emotionale-fuehrung/

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Quellen:

[1] Der Absturz des tyrannischen Piloten: Carl Lavin, “ When moods affetct safety: communications in a cockpit means al lot a few miles up“, New York Times vom 26. Juni 1994

[2] Amerikanische Orignalausgabe: Emotional Intelligence. Why it can matter more than IQ: Daniel Goleman, Banatam Books, New York 1959


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StN, vom 02.09.2012 14:20 Uhr
Stuttgart – „Hochsensibilität bezeichnet eine außerordentliche Empfindlichkeit des Nervensystems auf äußere Einflüsse”, berichtet Coach Dr. Sylvia Löhken, die sich in ihrem Buch „Leise Menschen – starke Wirkung” mit Introvertiertheit, aber auch Hochsensibilität beschäftigt. „Deshalb leiden hochsensible Personen schnell an Reizüberflutung. Sie reagieren auf Reize wie Stress, Wärme oder Lautstärke viel intensiver als andere.” 70 Prozent von diesen Hochsensiblen sind übrigens auch introvertiert. „Hochsensible sind oft schreckhaft. Sie besitzen aber auch ein reiches, vielschichtiges Innenleben und eine feine Wahrnehmung für Unterschwelliges in ihrer Umgebung”, erklärt Löhken. Und gerade das ist eben nicht nur ein Problem, sondern auch eine wichtige Kompetenz: „Solche Mitarbeiter haben ein besonderes Einfühlungsvermögen. Sie erkennen zum Beispiel frühzeitig, dass ein Kunde unzufrieden ist, noch bevor dieser das ausspricht.” Damit aber das berufliche Umfeld von der Sensibilität profitieren kann, brauchen diese Mitarbeiter spezielle Rahmenbedingungen.

Hochsensibilität ist keine Störung

„Hochsensible Menschen benötigen sozusagen eine ,artgerechte Haltung’”, erklärt Löhken. „Denn so können sie ihre Stärke ausspielen und ihre vermeintlichen Schwächen kompensieren.” Nach Angaben der US-Amerikanerin Elaine N. Aron, die das Thema „Hochsensible Personen” wissenschaftlich aufgearbeitet hat, tragen etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung diesen Charakterzug. „Das sind zu viele, um Hochsensibilität für eine Störung zu halten, aber nicht genug, um von der Umgebung gut verstanden zu werden”, so Aron, die mehrere Bücher zum Thema verfasst hat. Die Stuttgarter Managementtrainerin und Wirtschaftsmediatorin Monika Heilmann empfiehlt hochsensiblen Mitarbeitern, sich bewusstzumachen, dass sie auf äußere Einflüsse sensibler reagieren als ihre Umgebung. „Wichtig ist, dass sie sich selbst kennenlernen und wissen, wann ihre Grenzen überschritten werden. Nur so können sie rechtzeitig gegensteuern und ihre Bedürfnisse verbalisieren.” Als Mediatorin weiß Heilmann aber auch, dass es für viele gar nicht so leicht ist, ihre berechtigten Anliegen angemessen zu kommunizieren.

„Damit das Arbeitsumfeld Hochsensible auch versteht, braucht es eine gute Kommunikationskultur.” Sie empfiehlt deshalb eine deutliche Sprache, die aber nicht verletzend oder herablassend wirken darf. „Wer nur leise und undeutlich seine Wünsche formuliert, muss damit rechnen, dass weder Chefs noch Kollegen diese registrieren. Worte wie ,vielleicht‘ oder ,man‘ sollten sie deshalb vermeiden.” Auch Löhken rät zu einer intelligenten Kommunikation: „Sensible Mitarbeiter sollten ihre Kollegen nicht im gouvernantenhaften Ton zurechtweisen und sie etwa gereizt auffordern, leiser zu sprechen.” Besser sei es, sich andere Lösungswege zu überlegen. So könnte eine geräuschempfindliche Kollegin ihren Vorgesetzten fragen, ob sie für den Projektabschluss im Konferenzraum statt im Großraumbüro arbeiten darf. Besonders sensiblen Arbeitnehmern empfiehlt Walter Schienle, Geschäftsführer von CCC Creative Communication Consult, ein Stoppschild zu setzen: „Berufstätige sollten Signale geben, wenn sie sich verletzt oder angegriffen fühlen, ohne aber selbst aggressiv zu werden. Wie wäre es zum Beispiel mit der Bemerkung: ,Das habe ich jetzt mal überhört‘?” Doch Hochsensible sollten auch selbstkritisch sein: „Wer zartbesaitet ist, bezieht häufig alles auf sich, zum Beispiel die schlechte Laune anderer. Viele von ihnen hören immer heraus, dass ihre Vorgesetzten und Kollegen ihnen ans Leder wollen”, berichtet Schienle.

Eine Anerkennung muss ernst gemeint sein

„Häufig ist das aber gar nicht der Fall.” Umso wichtiger ist es, dass sie sich dieser Tatsache bewusstwerden. Deshalb rät er Betroffenen, nicht sofort zu reagieren und zurückzuschlagen. „Besser ist es, Abstand zu gewinnen und zum Beispiel den Raum zu verlassen.” Auch das Arbeitsumfeld zartbesaiteter Berufstätiger kann etwas tun, damit sich diese akzeptiert fühlen und ihre Stärken ins Team einbringen können. Ein wichtiges Mittel dazu ist hier ebenfalls eine angemessene Kommunikation: „Wer erkannt hat, dass ein Mitarbeiter zartbesaitet ist, sollte sich auf ihn einstellen, seine Eigenheiten berücksichtigen und vorsichtig formulieren. Vorgesetzte sollten den Betreffenden zum Beispiel erst loben, bevor sie ihn kritisieren”, betont Schienle. Denn hat ein Sensibler das Gefühl, dass er und seine Arbeit grundsätzlich geschätzt werden, ist er auch eher bereit, Kritik anzunehmen, ohne verletzt zu sein. Wichtig bei dieser Kommunikation ist Authentizität:

„Natürlich muss das Lob stimmig und aufrichtig sein. Denn gerade sensible Mitarbeiter erkennen, ob eine Anerkennung ernst gemeint ist oder nicht”, betont Heilmann. „Ich empfehle, eine Win-win-Situation zu schaffen. Natürlich steht es jedem frei, auf die Eigenheiten der Sensiblen keine Rücksicht zu nehmen. Doch damit schadet er sich langfristig selbst und zahlt einen hohen Preis”, so Schienle. Denn auch robustere Naturen können auf die Kooperation ihrer sensiblen Kollegen und Mitarbeiter angewiesen sein, die sich ihrerseits mit destruktivem Verhalten revanchieren könnten. Kommunikationsexperte Schienle sagt: „Am besten ist es, wenn sich Vorgesetzte für das Gespräch mit zartbesaiteten Mitarbeitern Zeit nehmen und Möglichkeiten zum regelmäßigen Austausch schaffen.”

Quelle: http://www.zvw.de/inhalt.hochsensibel-besonderes-einfuehlungsvermoegen.b58e55f0-ccbb-48cb-8c37-dc42a6cf8e63.html


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Gerade Männer tun sich oft schwer mit der Erkenntnis, dass Gefühle auch im Beruf wichtige Erfolgsfaktoren sind. Sonst würden sie häufiger ihre soziale Intelligenz trainieren. Machen wir uns nichts vor: Entscheidend für eine gute Karriere ist nur selten das Fachwissen. Gute Karten dagegen haben Menschen, die eine Situation schnell erfassen, überzeugend sprechen und andere für eine Sache begeistern können. Diese Menschen vermitteln uns den Eindruck von Kompetenz und Glaubwürdigkeit, ihnen schenken wir gerne unser Vertrauen. Doch nicht jedem gelingt dies und es stellt sich die Frage: Lassen sich diese Fähigkeiten erlernen?

Dazu Top-Management-Coach Eberhard Hauser: Um diese Frage zu beantworten, muss man sich zunächst darüber klar werden, was solche Menschen von anderen unterscheidet. Die Begriffe „soziale Intelligenz“ und „emotionale Intelligenz“ bringen uns bereits auf die richtige Spur: Es handelt sich um Leute, die schneller begreifen als andere, was in ihren Mitmenschen vorgeht, genauer: Sie erfühlen es. Dieses als Empathie bekannte Phänomen gibt ihnen die Möglichkeit, auf gute Art und Weise mit ihren Mitmenschen umzugehen – was sie auf lange Sicht erfolgreicher macht als andere.
Erst vor wenigen Jahren haben italienische Forscher herausgefunden, dass es im Gehirn ein eigenes System gibt, das uns Empathie ermöglicht: die sogenannten Spiegelneuronen. Diese Nervenzellen spiegeln uns die Gefühle und die innere Verfassung unseres Gegenübers. Aber: Wie alles im Gehirn hängt auch die Leistungsfähigkeit dieser Spiegelneuronen von der regelmäßigen Nutzung und vom Training ab („use it or lose it“). Es lohnt sich also, sich mit Gefühlen zu beschäftigen, denn Empathie ist erlernbar. Der Coaching-Boom der letzten Jahre zeigt, dass viele Menschen dies begriffen haben.

 Wissenschaftlich betrachtet…

Wieder einmal belegt eine große Studie, wie wichtig Einfühlungsvermögen für beruflichen Erfolg ist: Bei einer Untersuchung von 130 Managern unterschieden sich die sehr erfolgreichen von den eher durchschnittlichen Führungskräften ausschließlich in den Dimensionen der sozialen und emotionalen Intelligenz. Quelle: Hopkins, M & Bilimoria, D: Social and Emotional Competencies Predicting Success for Male and Female Executives, Journal of Management Development,Vol. 27 No 1, 2008, pp. 13-35

Autor: Experteer

Quelle: http://www.gq-magazin.de/leben-als-mann/karriere/beruf-einfuehlungsvermoegen-macht-den-unterschied


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IQ hin oder her – was wirklich zählt, ist der EQ! Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Einfühlsamkeit verbessern und damit sich und andere glücklich machen. Emotionale Intelligenz – das ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die der Mitmenschen zu erfassen, verstehen und damit umgehen zu können.

Die Macht der Gefühle

Gefühle haben, auch wenn es sich viele nicht eingestehen wollen, einen großen Einfluss auf unser Handeln. Man selber reagiert auf vielerlei Reize von außen emotional und ebenso die Menschen um einen herum. Wichtig ist allerdings, sich darüber bewusst zu sein, wie man auf bestimmte Situationen reagiert.

Emotionale Intelligenz ist jedoch nichts, was einem einfach in die Wiege gelegt wird. Ein gewisser Anteil mag in Ihrem Typ veranlagt sein, nichtsdestotrotz: Sie können Emotionale Intelligenz trainieren!

Emotionale Intelligenz steigern

Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre eigenen Emotionen, auch die unangenehmen, bewusst wahrzunehmen. Denn nur, wenn Sie in der Lage sind, Ihre eigenen Gefühle zu reflektieren, können Sie auch die anderer einordnen. Vermeiden Sie es allerdings, Emotionen vorschnell zu deuten. Überlegen Sie daher mehrmals täglich, wie Sie sich gerade fühlen. Sie können sich bestimmte Gefühle auch notieren, um ein besseres Verständnis darüber zu erlangen.

Ebenso können Sie Ihre emotionale Intelligenz steigern, indem Sie auf die Reaktionen Ihres Körpers achten. Oftmals drückt dieser bestimmte Gefühle bereits aus, bevor Ihnen diese überhaupt bewusst werden. Fragen Sie sich also öfter: „Warum reagiert mein Körper gerade so und was will er mir damit sagen?“ Um unbewusste Emotionen besser wahrnehmen zu können, versuchen Sie es mit der Methode des freien Assoziierens. Lassen Sie sich einige Minuten lang völlig frei Gedanken durch den Kopf gehen und notieren Sie danach die dabei empfundenen Gefühle und Themen.

Hilft Ihnen das alles nicht weiter, holen Sie sich Feedback ein. Fragen Sie vertraute Menschen, wie Sie gerade auf Ihre Umgebung wirken. Möglicherweise bringen Sie die Antworten ganz schnell weiter.

Autorin: Redaktion wellfitFreundin

Quelle: http://wellfit.freundin.de/2012/06/so-steigern-sie-ihre-emotionale-intelligenz.html


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