Wie wird Intuition definiert? Welche Kompetenzen „summieren“ sich innerhalb der Intuition? Welche Gemeinsamkeit konnte Napoleon Hill an Managern studieren, denen es gelang die Gewinnsituation Ihres Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum mehr als zu verdreifachen, u.a. auch in rückläufigen Branchen? Wann ist es eher herausfordernd bis unmöglich die eigene Intuition wahrzunehmen? Wann ist unsere Intuition gut wahrnehmbar und sehr schön präsent?  Wovon geht das  tiefenpsychologischen Konzept von C.G. Jung aus in Zusammenhang mit Intuition? Und last but not least, was sagt der italienische Volksmund über Intuition?

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Peter Mertingk - Coach für innere Kompetenz von (Top-)FührungskräftenWelche Menschen bezeichnet man als hochbegabt? Wovon geht das Konstrukt der Hochbegabung aus? Wie soll Hochbegabung im Sinne der Definition zweifelsfrei festgestellt werden? Kommt es vor, das ein Mensch in zwei verschiedenen IQ-Tests unterschiedliche Ergebnisse erreicht? Was sagen Kritiker zum Konstrukt der Hochbegabung bzw. Intelligenz? Was besagt die Theorie der multiplen Intelligenzen nach Howard Gardner?

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Marietta Slomka, ZDF Heute Journal,  im Gespräch mit Prof. Hüther – Professor für Neurobiologie an der Universtät Göttingen und einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands, der sich besonders auch mit der Entwicklung von Kindern befasst.


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Die Geburt Jesus Christus hat nichts mit Weihnachten zu tun. Die Bibel macht keine Angaben, wann Jesus geboren wurde. In der Bibel steht kein einziges Wort über den genauen Tag seiner Geburt, noch über die Jahreszeit, in der Jesus geboren wurde. Für das Feiern von Weihnachten gibt es keine biblische Grundlage. Warum feinern Christen am 25. Dezember Weihnachten als Christi Geburt?

Auch in nicht christlichen Ländern wird Weihnachten gefeiert. Menschen in aller Welt, die zum größten Teil keine Kenntnis über die Bibel oder Jesus Christus haben, begeistern sich für das Weihnachtsfest. Die Welt liebt Weihnachten, doch sie verleugnet Jesus Christus, Gott und die Bibel das Wort Gottes.

Ein wahrer Christ müsste doch die » Bibel kennen und somit wissen, dass es keine Zeitangabe über die Geburt Jesu in der Bibel gibt. Weihnachten ist kein biblisches Fest. Wir sollten uns dringend daran erinnern, dass es nicht das Datum der Geburt Jesu ist, das von Wichtigkeit ist, sondern das Jesus Christus geboren wurde und für unsere Sünden starb.

„Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.“ (» Matt. 15,9)

Wer wird an Weihnachten verehrt?

Der Ursprung von Weihnachten reicht bis in die frühe Zeit zurück und hat seine Wurzeln in Babylon. Der 25. Dezember war schon in vorchristlicher Zeit in vielen Kulturen ein wichtiges Datum, da an diesem Tag, das Fest der Wintersonnenwende (25. Dezember nach dem Julianischen Kalender, 6. Januar nach dem ägyptischen Kalender) gefeiert wurde.

Im vorderasiatischen Mithraskult wurde an diesem Tag die Geburt des indischen Lichtgottes gefeiert. Bei den Ägyptern wurde mit dem Isiskult, die Geburt des Horus auf diesen Tag gelegt. Im Römischen Reich hatte man in der Zeit vor der Wintersonnenwende (Natalis solis invicti) die Saturnalien, zu Ehren des Sonnengottes Saturn, gefeiert. Die Germanen feierten zu dieser Zeit das Julfest oder Mitwinterfest, zugleich ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest.

Der römische Kaiser Aurelian setzte 274 n. Chr. den babylonischen Bel unter dem Namen Sol invictus (unbesiegbare Sonne) als Reichsgott ein und machte den Kult des Sol Invictus, der im Einklang mit dem Mithraismus stand, kurzzeitig zur Staatsreligion. Das Fest war am 25. Dezember. Der Dezember ist der Hauptmonat der heidnischen Feste und der 25. Dezember der Höhepunkt der Winterfeiern.

Die damaligen Kirchenoberhäupter nutzten dieses Fest und machten es zur Legende von der Geburt Jesu Christi. Im Jahre 354 n. Chr. führte Papst Liberius den 25. Dezember als Geburtstag Christi und damit als Weihnachtsfest in Rom ein. Auf dem 2. Konzil von Konstantinopel 381 wurde das Weihnachtsfest unter Kaiser Theodosius schließlich zum Dogma erklärt. So wurde aus dem Sonnenkult der Römer das „christliche Weihnachtsfest“.

Erst im Laufe des 7. und 8. Jahrhunderts verbreitete sich in Deutschland das Datum des 25. Dezembers als Festtag an dem die Geburt Christi gefeiert wurde. Auf der im Jahr 813 n. Chr. stattfindenden Mainzer Synode wurde dieser Tag offiziell zum „festum nativitatis Christi“ erklärt. Der erste Januar wurde erst ca. 800 Jahre später, mit Einführung des Gregorianischen Kalenders, zum Jahresbeginn.

Weihnachten Herkunftswörterbuch – Band 7 von Duden aus dem Jahre 1963 Seite 759:

„Die seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts belegte Zusammensetzung (mittelhochdeutsch: wihenaht) besteht aus dem untergegangenen Adjektiv weich ‘heilig’ und dem Substantiv ‘Nacht’. Die Form Weihnachten (mittelhochdeutsch: wihennahten) beruht auf einem alten Dativ Plural (mittelhochdeutsch ze wihen nahten ‘in den heiligen Nächten’). Damit waren ursprünglich die schon in germanischer Zeit als heilig gefeierten Mitwinternächte gemeint”.

Im Buch Why in the World? (Warum in aller Welt?) Reader´s Digest-Verlag 1994 auf Seite 190 schreibt der Verfasser zur Frage: Weshalb feiern wir Weihnachten?:

„Das dem Weihnachtsfest sehr ähnliche Sacaea-Fest wurde bereits Jahrtausende vor der Geburt Christi zelebriert. 2000 v. Chr. wurde im heutigen Irak ein von Umzügen und Belustigungen begleitetes, fünftägiges Fest mit Geschenkaustausch und der Darbietung von Schauspielen begangen, das die Wintersonnenwende markierte und das neue Jahr einleitete. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Bräuche aus dem Osten nach Zentraleuropa gelangten. Im tiefen Winter entzündete man Feuer in der Hoffnung, die sterbende Sonne wieder zu beleben und Wärme auf die Erde zurückzubringen. Zudem wurden Häuser mit immergrünen Tannen- und Distelzweigen geschmückt, um den ruhenden Samen und leblosen Pflanzen zu zeigen, dass nicht alles tot war. Als dann die Sonne zu strahlen begann, erfreute man sich am Erfolg der Tätigkeiten und hegte fortan keine Zweifel mehr an diesem magisch anmutenden Brauch.“

Reader’s Digest fährt auf Seite 190 des Buches fort:

„Mitte Dezember fanden im Römischen Reich die Saturnalien statt, eine wochenlange Orgie von ausgelassenen Feiern und wilden Gelagen, während die Sonne ihren niedrigsten Stand erreichte. Die Wintersonnenwende, der Wendepunkt des Jahres, an dem die Spanne des Tages zunimmt, wurde durch

einen heiligen Tag namens Dies Natalis Invicti Solis (Geburtstag des unbesiegten Sonnengottes) markiert. Während der Saturnalien schmückten Römer ihre Häuser mit Lorbeeren und Grün; Freunde beschenkten sich. Es war eine Zeit der allgemeinen Freude mit guten Vorsätzen und Wünschen für alle Menschen.“

Dr. William Gutsch, Vorstandsvorsitzender des Amerikanischen Museums der Naturgeschichte – Hayden Planetarium am 18. Dezember, 1989, in einer Westchester, New Yorker Zeitung, The Reporter Dispatch:

“Die frühen Römer feierten nicht Weihnachten sondern ein heidnisches Fest, Saturnalia genannt. Es ereignete sich jedes Jahr zu Beginn des Winters oder der Wintersonnwende. Dies war die Zeit, wenn die Sonne ihre tiefste Bahn über den Himmel zog und die Tage begannen länger zu werden und somit ein weiteres Jahr des Wachstums zusicherten.”

Die Encyclopedia Americana erläutert:

„Die römischen Saturnalien (ein Fest das Saturn, dem Gott des Ackerbaus, gewidmet war und mit dem man die wiedererlangte Kraft der Sonne feierte) fanden ebenfalls zu dieser Zeit statt und einige Weihnachtsbräuche wurzeln, wie man annimmt, in diesem alten heidnischen Fest” (1977, Bd. 6, S. 666).

“Dieses Fest wurde in den ersten Jahrhunderten des Bestehens der christlichen Kirche nicht begangen… Im fünften Jahrhundert gebot die abendländische Kirche, dass das Fest an dem Tag gefeiert werde, an dem die Anhänger des Mithrakultes die Geburt der Sonne feierten und am Schluss der Saturnalien, da man nicht wusste, an welchem Tag Christus geboren wurde. Bei den germanischen und keltischen Stämmen galt die Wintersonnenwende als wichtiger Zeitpunkt des Jahres. Zu Ehren der Rückkehr der Sonne feierten sie daher ihr Hauptfest, das Julfest, das wie andere heidnische Feiern, dem Weihnachtsfest angeglichen wurde“ (Encyclopedia Americana, 1959, Bd. 6, S. 622).

New Catholic Encyclopedia:

„Das Datum der Geburt Christi ist unbekannt. In den Evangelien wird weder der Tag noch der Monat genannt … Nach der Hypothese, die H. Usener aufstellte und die die meisten Gelehrten heute anerkennen, legte man die Geburt Christi auf den Tag der Wintersonnenwende fest (auf den 25. Dezember nach dem Julianischen Kalender, 6. Januar nach dem ägyptischen Kalender), weil die Mithraverehrer an dem Tag, an dem die Sonne den südlichen Wendekreis passiert und nach Norden zurückzukehren beginnt, das Fest „Dies natalis solis invicti” (Geburtstag der unbesiegten Sonne). Am 25. Dezember 274 n. Chr. ließ Aurelian den Sonnengott als „Herrn des Reiches” ausrufen und weihte ihm auf dem Marsfeld einen Tempel. Das Weihnachtsfest kam zu einer Zeit auf, als der Sonnenkult in Rom besonders eifrig betrieben wurde” (1967, Bd. III, S. 656).

Evangelisches Kirchenlexikon, 1959, 3. Band auf Seite 1742:

„Die Kirche der Märtyrerzeit lehnte ein solches Fest entschieden ab mit Hinblick auf die heidnischen Feste von Geburtstagen der Götter nebst den Kulthandlungen, die mit diesen Festen verbunden waren”.

In der Encyclopædia Britannica heißt es:

“Das Weihnachtsfest ist die christliche Version des römischen Festtages der Wintersonnenwende, des Festes Dies Invicti Solis (des Tages der unbesiegten Sonne) am 25. Dezember” (Macropædia, Bd. 4, S. 499, Ausg. 1974)

The New Encyclopædia Britannica:

“Der 25. Dezember, der Geburtstag Mithras, des iranischen Lichtgottes, und . . . der Tag, der der unbesiegten Sonne geweiht war, sowie der Tag nach den Saturnalien wurde von der Kirche als Weihnachten, der Tag der Geburt Christi, übernommen, um den Auswirkungen jener Feste entgegenzuwirken.” Das heidnische Geburtstagsfest blieb also erhalten, nur der Name wurde von Mithra auf Christus abgeändert.

Enciclopedia Hispánica:

“Der 25. Dezember als Datum der Weihnachtsfeier ist nicht auf einen streng chronologisch berechneten Jahrestag zurückzuführen, sondern vielmehr auf die Christianisierung, der in Rom gefeierten Wintersonnenwende.”

The Encyclopedia Americana”, Ausg. 1959, Bd. 6, S. 622:

“Die meisten der Bräuche, die heute mit Weihnachten verbunden sind, waren ursprünglich keine Weihnachtsbräuche, sondern stammen aus vorchristlicher Zeit und sind nichtchristliche Bräuche, die von der christlichen Kirche übernommen wurden. Die Saturnalien, ein Fest, das die Römer Mitte Dezember feierten, lieferten das Vorbild für viele weihnachtliche Lustbarkeiten. Von dieser Feier stammen zum Beispiel die ausgedehnten Festlichkeiten, das Austeilen von Geschenken und das Abbrennen von Kerzen”

“Der Brauch, Häuser und Kirchen mit immergrünen Pflanzen zu schmücken, entstand im Altertum. Die Römer tauschten am 1. Januar (Calendae) grüne Zweige als Glücksbringer aus” (“The World Book Encyclopedia” 1973, Bd. 3, S. 415). Über das im englischen Sprachraum bekannte Weihnachtslied “Holly and the Ivy” ist in dem Werk “Funk & Wagnalls Standard Dictionary of Folklore, Mythology, and Legend” folgendes zu lesen: “Es ist eines der Weihnachtslieder, in denen die Stechpalme und der Efeu einen vorchristlichen Symbolismus männlicher und weiblicher Prinzipien übernehmen.”

Die Encyclopedia Americana schreibt über Weihnachten und die Saturnalien:

„Die römischen Saturnalien (ein Fest, das Saturn, dem Gott des Ackerbaus, gewidmet war und mit dem man die wiedererlangte Kraft der Sonne feierte) fanden ebenfalls zu dieser Zeit statt und einige Weihnachtsbräuche wurzeln, wie man annimmt, in diesem alten heidnischen Fest“ (1977, Bd. 6, S. 666). ”

Die Encyclopedia Americana (1944) schreibt:

„Zur Erinnerung an dieses Ereignis (Geburt Jesu) wurde im vierten Jahrhundert ein Fest errichtet. Im fünften Jahrhundert ordnete die westliche Kirche an, dieses Fest immer am Tag des alten römischen Festes zur Geburt des Sonnengottes Sol zu feiern, da kein genaues Datum der Geburt Jesu bekannt war.“

Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“

“Gott hat uns über alle Dinge informiert, die sowohl für unser irdisches Leben als auch für die Ewigkeit wichtig sind.” Prof. Werner Gitt

»Offenbarung, Kapitel 22 Vers 11: Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter! Vers 12: Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Vers 13: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.

Vers14: Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können. Vers 15: Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.

Quelle: http://www.information-manufaktur.de/was-ist-der-ursprung-von-weihnachten-warum-feiern-wir-weihnachten/


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StN, vom 02.09.2012 14:20 Uhr
Stuttgart – „Hochsensibilität bezeichnet eine außerordentliche Empfindlichkeit des Nervensystems auf äußere Einflüsse”, berichtet Coach Dr. Sylvia Löhken, die sich in ihrem Buch „Leise Menschen – starke Wirkung” mit Introvertiertheit, aber auch Hochsensibilität beschäftigt. „Deshalb leiden hochsensible Personen schnell an Reizüberflutung. Sie reagieren auf Reize wie Stress, Wärme oder Lautstärke viel intensiver als andere.” 70 Prozent von diesen Hochsensiblen sind übrigens auch introvertiert. „Hochsensible sind oft schreckhaft. Sie besitzen aber auch ein reiches, vielschichtiges Innenleben und eine feine Wahrnehmung für Unterschwelliges in ihrer Umgebung”, erklärt Löhken. Und gerade das ist eben nicht nur ein Problem, sondern auch eine wichtige Kompetenz: „Solche Mitarbeiter haben ein besonderes Einfühlungsvermögen. Sie erkennen zum Beispiel frühzeitig, dass ein Kunde unzufrieden ist, noch bevor dieser das ausspricht.” Damit aber das berufliche Umfeld von der Sensibilität profitieren kann, brauchen diese Mitarbeiter spezielle Rahmenbedingungen.

Hochsensibilität ist keine Störung

„Hochsensible Menschen benötigen sozusagen eine ,artgerechte Haltung’”, erklärt Löhken. „Denn so können sie ihre Stärke ausspielen und ihre vermeintlichen Schwächen kompensieren.” Nach Angaben der US-Amerikanerin Elaine N. Aron, die das Thema „Hochsensible Personen” wissenschaftlich aufgearbeitet hat, tragen etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung diesen Charakterzug. „Das sind zu viele, um Hochsensibilität für eine Störung zu halten, aber nicht genug, um von der Umgebung gut verstanden zu werden”, so Aron, die mehrere Bücher zum Thema verfasst hat. Die Stuttgarter Managementtrainerin und Wirtschaftsmediatorin Monika Heilmann empfiehlt hochsensiblen Mitarbeitern, sich bewusstzumachen, dass sie auf äußere Einflüsse sensibler reagieren als ihre Umgebung. „Wichtig ist, dass sie sich selbst kennenlernen und wissen, wann ihre Grenzen überschritten werden. Nur so können sie rechtzeitig gegensteuern und ihre Bedürfnisse verbalisieren.” Als Mediatorin weiß Heilmann aber auch, dass es für viele gar nicht so leicht ist, ihre berechtigten Anliegen angemessen zu kommunizieren.

„Damit das Arbeitsumfeld Hochsensible auch versteht, braucht es eine gute Kommunikationskultur.” Sie empfiehlt deshalb eine deutliche Sprache, die aber nicht verletzend oder herablassend wirken darf. „Wer nur leise und undeutlich seine Wünsche formuliert, muss damit rechnen, dass weder Chefs noch Kollegen diese registrieren. Worte wie ,vielleicht‘ oder ,man‘ sollten sie deshalb vermeiden.” Auch Löhken rät zu einer intelligenten Kommunikation: „Sensible Mitarbeiter sollten ihre Kollegen nicht im gouvernantenhaften Ton zurechtweisen und sie etwa gereizt auffordern, leiser zu sprechen.” Besser sei es, sich andere Lösungswege zu überlegen. So könnte eine geräuschempfindliche Kollegin ihren Vorgesetzten fragen, ob sie für den Projektabschluss im Konferenzraum statt im Großraumbüro arbeiten darf. Besonders sensiblen Arbeitnehmern empfiehlt Walter Schienle, Geschäftsführer von CCC Creative Communication Consult, ein Stoppschild zu setzen: „Berufstätige sollten Signale geben, wenn sie sich verletzt oder angegriffen fühlen, ohne aber selbst aggressiv zu werden. Wie wäre es zum Beispiel mit der Bemerkung: ,Das habe ich jetzt mal überhört‘?” Doch Hochsensible sollten auch selbstkritisch sein: „Wer zartbesaitet ist, bezieht häufig alles auf sich, zum Beispiel die schlechte Laune anderer. Viele von ihnen hören immer heraus, dass ihre Vorgesetzten und Kollegen ihnen ans Leder wollen”, berichtet Schienle.

Eine Anerkennung muss ernst gemeint sein

„Häufig ist das aber gar nicht der Fall.” Umso wichtiger ist es, dass sie sich dieser Tatsache bewusstwerden. Deshalb rät er Betroffenen, nicht sofort zu reagieren und zurückzuschlagen. „Besser ist es, Abstand zu gewinnen und zum Beispiel den Raum zu verlassen.” Auch das Arbeitsumfeld zartbesaiteter Berufstätiger kann etwas tun, damit sich diese akzeptiert fühlen und ihre Stärken ins Team einbringen können. Ein wichtiges Mittel dazu ist hier ebenfalls eine angemessene Kommunikation: „Wer erkannt hat, dass ein Mitarbeiter zartbesaitet ist, sollte sich auf ihn einstellen, seine Eigenheiten berücksichtigen und vorsichtig formulieren. Vorgesetzte sollten den Betreffenden zum Beispiel erst loben, bevor sie ihn kritisieren”, betont Schienle. Denn hat ein Sensibler das Gefühl, dass er und seine Arbeit grundsätzlich geschätzt werden, ist er auch eher bereit, Kritik anzunehmen, ohne verletzt zu sein. Wichtig bei dieser Kommunikation ist Authentizität:

„Natürlich muss das Lob stimmig und aufrichtig sein. Denn gerade sensible Mitarbeiter erkennen, ob eine Anerkennung ernst gemeint ist oder nicht”, betont Heilmann. „Ich empfehle, eine Win-win-Situation zu schaffen. Natürlich steht es jedem frei, auf die Eigenheiten der Sensiblen keine Rücksicht zu nehmen. Doch damit schadet er sich langfristig selbst und zahlt einen hohen Preis”, so Schienle. Denn auch robustere Naturen können auf die Kooperation ihrer sensiblen Kollegen und Mitarbeiter angewiesen sein, die sich ihrerseits mit destruktivem Verhalten revanchieren könnten. Kommunikationsexperte Schienle sagt: „Am besten ist es, wenn sich Vorgesetzte für das Gespräch mit zartbesaiteten Mitarbeitern Zeit nehmen und Möglichkeiten zum regelmäßigen Austausch schaffen.”

Quelle: http://www.zvw.de/inhalt.hochsensibel-besonderes-einfuehlungsvermoegen.b58e55f0-ccbb-48cb-8c37-dc42a6cf8e63.html


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